Guten Morgen: Großzügiges Trinkgeld für den Abholer

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen oder nachdenklichen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um eine nächtliche Autofahrt.

Ahaus

, 10.10.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das Trinkgeld für einen Abholer war mit einer Überraschung verbunden.

Das Trinkgeld für einen Abholer war mit einer Überraschung verbunden. © Pixabay

Wer hat nicht schon einmal Kinder, Verwandte, Freunde oder Nachbarn in der Nacht von einer Feier abgeholt. So machte sich jetzt ein junger Mann auf den Weg in den 20 Kilometer entfernten Nachbarort, um jemanden von einer Party abzuholen.

Erfreulich war, dass der Fahrgast sofort einstieg und nicht noch die ein oder andere Abschiedsrunde brauchte. Das kommt auch vor. Geduld ist dann beim Abholer gefragt.

Die Fahrt in den Heimatort gestaltete sich unproblematisch. Der Beifahrer war müde, was sicher auch am Alkoholgenuss lag. Angekommen, galt es sich für die nächtliche Fahrt zu bedanken. „Nein“, der Abholer wollte kein Trinkgeld. Also wird ein Schein auf das Armaturenbrett gelegt. „Danke für die Fahrt“ und weg ist der Fahrgast.

Bei Licht betrachtet, stellt sich der Schein dann als Einkaufsquittung heraus. Dem Abgeholten war das deutlich peinlich, als er am nächsten Tag dann einen echten Geldschein vorbeibrachte.

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