Kolumne

Guten Morgen: Poesie ohne Vorwarnung

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um unverhoffte und völlig unbeabsichtigte Reime.
Unverhoffte Reime passieren immer wieder, und wenn sie dann passieren, freut man sich. © picture alliance / dpa

Ich bin manchmal recht verwirrt, weil es ab und an passiert, dass mir mal ein Reim entschwirrt. Unverhofft gleichen sich zwei Wörter fast bis aufs Haar. Dieses Phänomen hat einen Namen: „Accidental Rhyming“, also „versehentliches Dichten“.

Da, schon wieder

Man legt es nicht drauf an, aber dann… Da! Schon wieder! Ich freue mich, wenn mir so ein unabsichtlicher Reim gelingt. Umso mehr, wenn ich selber gar nicht damit gerechnet habe! Überraschungsgedichte lauern nämlich überall: In E-Mails, auf Telefonnotizen, manchmal sogar mitten in der Zeitung. Um den großen Poeten Pumuckl zu zitieren: „Das reimt sich, und was sich reimt, ist gut.“ Davor zieh‘ ich meinen Hut.

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