Guten Morgen: Reisen statt rasen – und riskant überholen

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Dabei geht es heute um gemütliches Fahren mit Schreckmomenten im Nachbarland.

Ahaus

, 22.09.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Tempo 100 von 6 bis 19 Uhr – das steht wie hier auf einer Autobahn an der Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland überall am Autobahnrand im Nachbarland.

Tempo 100 von 6 bis 19 Uhr – das steht wie hier auf einer Autobahn an der Grenze zwischen den Niederlanden und Deutschland überall am Autobahnrand im Nachbarland. © picture alliance/dpa

Auf den Autobahnen unseres Nachbarlands lässt sich jetzt mal erleben, wie „Reisen statt rasen“ geht. Auch wenn unser Navi beständig 130 oder 120 als zulässige Geschwindigkeit anzeigte: In den Niederlanden gilt zwischen 6 und 19 Uhr Tempo 100. Da fährt man schön Kolonne, und wenn nicht ab und zu ein Lkw vor einem fahren würde, ginge das wahrscheinlich über Stunden über die rechte Fahrspur so entspannt bis zum Ziel.

Abruptes Überholen sorgt für Schreckmomente

Aber: Mit 100 sind wir an tonnenschweren Sattelschleppern vorbeigefahren. Und mussten trotzdem mehrfach „in die Eisen gehen“, weil Autos sehr abrupt und unerwartet zum Überholen auf die linke Spur wechselten. Abstand tat Not. Tempo 100 allein macht die Straßen auch nicht sicherer.

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