Guten Morgen: Stürmische Begrüßung endet auf der Kellertreppe

Kolumne

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um einen Familienhund, der von der Kehrwoche überrascht wird.

Ahaus

, 15.09.2020, 07:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Lukas, der eineinhalbjährige Bernersennen-Rüde, ist eine Seele von Hund. Nur manchmal etwas stürmisch. Und ein ganz klein wenig tolpatschig.

Lukas, der eineinhalbjährige Bernersennen-Rüde, ist eine Seele von Hund. Nur manchmal etwas stürmisch. Und ein ganz klein wenig tolpatschig. © Markus Gehring

Besuch bei der Familie. Man rechnet nicht mit mir. Schon gar nicht der hünenhafte Bernersennenhund, der um diese Tageszeit für gewöhnlich ein Nickerchen hält, aber gerne Haus und Hof bewachen möchte.

Als ich die Tür öffne, passiert eine Sekunde nichts. Dann lässt ein tiefes „Wuff“ Wände und Fenster erzittern, Krallen suchen hektisch Halt auf glattem Boden und eine schwarze Lawine aus Hund rollt mir zur Begrüßung freudig entgegen.

Frisch gewischt im Flur

Im Überschwang verpasst er mich allerdings knapp, gerät in den Hausflur, rutscht mit den Hinterpfoten dort aus und schliddert auf dem Bauch rückwärts in Richtung Treppe, um erst auf halbem Weg in den Keller verdutzt zum Stillstand zu kommen.

Die Nachbarin hatte frisch gewischt. Und ich melde mich demnächst lieber telefonisch an.