Kolumne

Guten Morgen: Vom Kaffee am Schreibtisch zum Alibi

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen oder nachdenklichen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute machen wir uns Gedanken um die Vergesslichkeit.
Die Tasse Kaffee am Schreibtisch – auch die kann man schon mal kochen und an der Maschine stehen lassen, statt sie zu trinken. Vergesslichkeit hat viele Facetten. © picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild

Kennen Sie das? Man geht zu Hause in den Keller oder steht im Büro vom Schreibtisch auf – und dann? „Was wollte ich denn?“ Etwas holen? Jemanden etwas fragen oder nur Kaffee kochen? Obwohl: Kaffee würde ich so schnell nicht vergessen. Aber sonst…

Nur gut, dass es einer erheblich jüngeren Kollegin letztens auch so ging. Meine Frage: „Was hast Du Mittwoch zwischen 20 und 20.30 Uhr gemacht?“ konnte sie doch glatt auch nicht spontan beantworten. In TV-Krimis haben die Leute meistens nach kürzestem Nachdenken die Antwort parat. Das ist doch unglaubwürdig, oder?

Ich hoffe, dass ich weiterhin kein Alibi brauche. Könnte dann nämlich dauern mit der Antwort.

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