Kolumne

Guten Morgen: Wenn die Jüngste das Nest verlässt…

In unserer Kolumne „Guten Morgen“ wünschen wir mit unterhaltsamen Geschichten einen guten Start in den Tag. Heute geht es um den Auszug der Jüngsten in der Familie.
Der Boden ist endlich verlegt und der Umzug der Jüngsten in der Familie rückt näher. © Laura Schulz-Gahmen

Auf einem Bauernhof ist man nie allein und Zuhause bleibt immer Zuhause, egal wohin man zieht. Für mich heißt das immer: wenn ich meine Eltern besuche, dann auch meine „kleine“ Schwester.

Wobei klein ja relativ ist, immerhin ist sie 24 Jahre alt. Aber jetzt ist es so weit, sie braucht ihr eigenes Reich, wo sie machen kann, was sie will, wann sie will und wie sie will. Für mich absolut verständlich, denn irgendwann möchte man kochen, was man möchte, einkaufen, was man möchte und sauber machen, wann man möchte.

Auf die Unabhängigkeit

Aber es wird komisch sein, wenn ich meine Eltern besuche und sie ist nicht mehr da. Gut, dass sie auf dem Hof arbeitet und von morgens bis nachmittags mindestens dort sein muss. Zur Not komme ich dann abends auch gerne vorbei in ihrer neuen Wohnung. Bald weihen wir ihren neuen Balkon mit einem schönen Glas Wein ein und stoßen an: auf die Unabhängigkeit!

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