Heinrich und Mathilde Ellerkamp aus Alstätte spenden ein letztes Mal

Kronkorkensammler

Es ist seine letzte Spende: Der Alstätter Heinrich Ellerkamp hört schweren Herzens auf, Kronkorken für den guten Zweck zu sammeln. Zuvor bekamen zwei Organisationen noch einmal je 550 Euro.

Ahaus

, 05.08.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Rieke Liesmann (v.l., Hospiz Stadtlohn), Mathilde Ellerkamp, Heinrich Ellerkamp und Martina Reykowski (Hospiz Stadtlohn) trafen sich zur Spendenübergabe.

Rieke Liesmann (v.l., Hospiz Stadtlohn), Mathilde Ellerkamp, Heinrich Ellerkamp und Martina Reykowski (Hospiz Stadtlohn) trafen sich zur Spendenübergabe. © Rupert Joemann

Äußerst gründlich hat Heinrich Ellerkamp alles in einem Buch notiert. Wenn der Alstätter einen dicken Strich drunter ziehen würde, käme dabei eine Gesamtspendensumme von über 40.000 Euro in den vergangenen Jahren zusammen.

So viel haben Heinrich Ellerkamp und seine Frau Mathilde durch den Verkauf von gesammelten Kronkorken und Schrott zusammenbekommen und karitativen Organisationen gespendet.

Freude über Spenden

Vor allem das Elisabeth-Hospiz in Stadtlohn, das Familienhaus am UKM in Münster und das Hospiz Anna Katharina in Dülmen durften sich jährlich über Spenden freuen. Die erste Spende (800 Euro) hat Heinrich Ellerkamp am 18. Juni 2013 an das Stadtlohner Hospiz überwiesen.

Insgesamt unterstützte das Alstätter Ehepaar das Elisabeth-Hospiz mit 15.800 Euro. Das Familienhaus freute sich über 13.900 Euro und das Dülmener Hospiz über 10.350 Euro. Im vergangenen Jahr spendeten die Ellerkamps zudem 500 Euro an die Palliativ-Station des St.-Antonius-Hospitals Gronau.

Container aufgestellt

Der Alstätter hatte für das Sammeln sogar einige Zeit einen von der Firma Wilmer kostenlos zur Verfügung gestellten Container auf seinem Grundstück aufgestellt. Die niedrigen Schrottpreise und das zunehmende Alter haben Heinrich Ellerkamp bewogen, seine ehrenamtliche Tätigkeit aufzugeben.

Zuvor hatten er und seine Frau noch Vertreter der von ihm unterstützten Organisationen eingeladen. So gab es für die beiden Hospize sowie das Familienhaus noch einmal 550 Euro.

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