Israel-Austausch geht in die zehnte Runde

Jugendaustausch

Viele junge Menschen haben die Begegnung und Freundschaft zwischen Ahaus und Shoahm im Pfarrheim St. Josef gefeiert. Aus gutem Grund.

Ahaus

, 22.08.2019, 05:00 Uhr / Lesedauer: 2 min
Israel-Austausch geht in die zehnte Runde

Die Menüs für das gemeinsame Abendessen wurden von den Jugendlichen selbst zubereitet. © Gausling

In bester Stimmung kamen am Freitagabend im Jugendheim St. Josef an der Fuistingstraße wieder viele junge Menschen zum zehnten Jugendaustausch mit Israel zusammen.

Es ist eine der letzten Veranstaltungen in diesem Jugendheimsaal, der dann in andere Nutzung übergeht. Der Saal ist geschmückt mit Fähnchen und Fahnen, um der Freundschaft zwischen Deutschland und Israel symbolischen Ausdruck zu verleihen. Eine Beamer Show weckt Erinnerungen an vergangene Jugendaustausche zwischen den Städten Shoahm und Ahaus. Viele Jugendliche tragen T-Shirts mit dem Aufdruck „Two Cities one Family“ Shoahm – Ahaus – Youth Exchange.

Straffes Programm

Seit Anfang vergangener Woche weilen sieben Jugendliche mit zwei Betreuern aus Israel in Ahaus. Sie wurden vom Flughafen Schipol abgeholt, lernten untereinander kennen und machten sich mit den Gastfamilien bekannt. Ein straffes Programm für den ersten Tag.

In den folgenden Tagen kam ein vielfältiges Programm hinzu. Dazu gehörten unter anderem der Empfang von Bürgermeisterin Karola Voss im Rathaus, der historische Stadtrundgang mit Ingeborg Höting sowie der Besuch des jüdischen Friedhofs.

Auch die gemeinsame Freizeit kam nicht zu kurz: Ein gemütlicher Abend im BamBoo, ein Rundgang durch die Düsseldorfer Altstadt und ein gemütliches Treffen im Bocholter Bahia gehörten dazu.

Am Deutsch-Israelischen- Abend (Freitag) bittet Josef Korthues um Aufmerksamkeit und gibt nach einigen Begrüßungssätzen das Wort an Ricarda Köster, die über die „Historie“ des Deutsch-Israelischen Jugendaustausches in englischer Sprache berichtet.

Die Anfänge der Planungen gehen auf das Jahr 2003 zurück. Seit dieser Zeit haben nun zehn Jugendaustausche zwischen Israel und Ahaus stattgefunden, dazu weitere mit Erwachsenen. Auch Bürgermeisterin Karola Voss ist mittlerweile mit einer Torte eingetroffen. Sie richtet ebenfalls einige Grußworte an die Anwesenden.

Und sie versäumt es nicht, sich bei allen zu bedanken, die dazu beitragen, den lebendigen Austausch aufrecht zu erhalten. Aus dem weiteren Kreis der Initiatoren spricht zudem Birgit Levi über die erlebte Freundschaft während des Israel-Ahaus-Austausches. Es sei einfach eine große Erfolgsgeschichte.

Jugendliche packen an

Die Vorbereitungen für diesen Begegnungsabend liefen zuvor seit dem Vormittag. Die Jugendlichen hatten alle Hände voll damit zu tun, das Jugendheim ansprechend zu schmücken.

Nach dem formellen Akt steht das gemeinsame Essen auf dem Plan. Ein reger Austausch zeigt, dass hier alle gut miteinander auskommen. Eine Band sorgt für eine angemessene musikalische Begleitung.

Unterstützt wurde die Aktion übrigens vom Ministerium für junge Familien und Senioren sowie von der Stadt Ahaus. Der nächste Besuch ist schon geplant. In den Herbstferien fahren elf Mädchen aus Ahaus und Umgebung nach Israel.

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