Krankenpflegeschule bleibt

Ahaus Die Krankenpflegeschule bleibt so wie sie ist am Standort in Ahaus bestehen. Pläne für eine zentralisierte Krankenpflegeschule in Gronau sind jetzt nach einer Fördermittelabsage aus Düsseldorf endgültig vom Tisch.

03.01.2008, 18:56 Uhr / Lesedauer: 1 min

Zum Jahresende erreichte Verwaltungsdirektor Hermann Nientiedt (Foto) der Bescheid aus dem Gesundheitsministerium: Es gibt keine Extrafördermittel mehr für den Bau einer neuen Krankenpflegeschule mit 150 Plätzen in Gronau.

Rückblick: 2005 hatten die Krankenhäuser Ahaus, Bocholt, Borken, Gronau, Stadtlohn und Vreden vereinbart, den theoretischen Unterricht der Gesundheits- und Krankenpflegeschulen nur noch an den Standorten Bocholt und Gronau anzubieten. Diese Vereinbarung stand unter dem Vorbehalt, dass das Land Fördermittel für den Bau der neuen Zentralkrankenpflegeschulen bereitstelle.

"Endlich Klarheit"

In Bocholt wurden diese Pläne für den Südkreis auch mit Fördermitteln des Landes umgesetzt. Dass die Pläne für den Nordkreis nun nicht umgesetzt werden, sieht Hermann Nientiedt gelassen. "Wir sind sogar erleichtert, dass nach der langen Wartezeit jetzt zumindest Klarheit herrscht", so Niendtiedt. Die Krankenpflege Schule in Ahaus sei zwar eher klein. Auf der anderen Seite profitierten die Schülerinnen aber von der besonders engen Verzahnung von theoretischem Unterricht und praktischer Ausbildung auf den Stationen. Die kurzen Wege hätte es nicht mehr gegeben, wenn die Theorie in Gronau vermittelt worden wäre.

Gronau enttäuscht

Ludger Vormann, Geschäftsführer des Gronauer St.-Antonius-Hospitals, zeigte sich über die Fördermittelabsage tief enttäuscht, zumal das Antonius-Hospital für die Ansiedlung der Krankenpflegeschule viele Vorleistungen erbracht habe. gro

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