Oberverwaltungsgericht kippt zwei verkaufsoffene Sonntage in Ahaus

Weihnachtsgeschäft

Zwei verkaufsoffene Sonntage hatten die Ahauser Einzelhändler ins Auge gefasst, um ihre Geschäfte zur Weihnachtszeit zu öffnen. Diese Maßnahme wurde nun vom Oberverwaltungsgericht gekippt.

Ahaus

26.11.2020, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Sonntags bleiben die Türen der Ahauser Geschäfte zu, das hat das Oberverwaltungsgericht entschieden.

Sonntags bleiben die Türen der Ahauser Geschäfte zu, das hat das Oberverwaltungsgericht entschieden. © Stadt Ahaus

Die Geschäfte in Ahaus müssen an den Vorweihnachtssonntagen sowie am Sonntag nach Neujahr geschlossen bleiben. Dies hat das Oberverwaltungsgericht Münster am Dienstag mit einem Eilbeschluss entschieden, wie die Stadt Ahaus nun mitteilt.

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Um den Einzelhandel zu unterstützen und das Einkaufsaufkommen in der Weihnachtszeit bestmöglich zu entzerren, hatte Ahaus Marketing und Touristik eine Umfrage gestartet, um das Meinungsbild der Einzelhändler in Bezug auf verkaufsoffene Sonntage in dieser besonderen Zeit einzufangen.

Bedauern beim Stadtmarketing

Nach Auswertung der Umfrage waren die Sonntage 6. Dezember und 3. Januar 2021 in Ahaus geplant. Claudia Platte, Geschäftsführerin von AMT nimmt die Gerichtsentscheidung enttäuscht zur Kenntnis: „Wir bedauern das sehr und hätten uns im Interesse von Einzelhändlern und Besuchern zusätzliche Einkaufstage in diesen schwierigen Zeiten sehr gewünscht.“

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Auch im Rathaus hätte man sich eine andere Entscheidung des Gerichts gewünscht. „Gerade um Umsatzeinbußen des Handels in diesem Jahr noch soweit wie möglich auszugleichen, Kaufkraft vor Ort zu halten und coronabedingt die Besucherströme auf weitere Tage gerade vor und nach den Feiertagen zu entzerren, hätte ich eine begrenzte Anzahl von Sonntagsöffnungen sehr begrüßt“, so die Ahauser Bürgermeisterin Karola Voß.

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