Nach aktuellen Planungen könnte die Mensa des AHGs von innen künftig so aussehen. Auf Antrag der CDU stehen diese aber nun erneut zur Debatte. © Tenhündfeld Architekten GmbH
Ausschüsse

Politik berät zu AHG-Mensa und Neubau des Hauptplatzes vom FC Oldenburg

Wieder einmal diskutiert die Lokalpolitik über den Neubau der Mensa für das Alexander-Hegius-Gymnasium. Auch beim FC Oldenburg könnten die Bagger anrollen. Der Hauptplatz soll erneuert werden.

Die Mitglieder der Ausschüsse Schule und Sport sowie Stadtentwicklung, Planen und Bauen sollten sich am Donnerstagabend (15. April, ab 19 Uhr) vielleicht ein Butterbrot mehr einpacken. Denn es könnte eine lange parallele Sitzung in der Ahauser Stadthalle werden. Gemeinsam beraten die Ausschüsse unter anderem über das (leidige) Thema der Mensa am Alexander-Hegius-Gymnasium (AHG).

Auf Antrag der CDU-Fraktion sollen die Planungen für den Bau vor dem Hintergrund der Entwicklung der Essens- und Besucherzahlen erneut bewertet und auf eventuell nötige Anpassungen geprüft werden. Zwar sei, so die Christdemokraten in ihrer Begründung, der Bau einer Mensa für das AHG im Bereich des Josef-Cardijn-Hauses „dringend geboten“ und „völlig unstrittig“.

„Dimension muss noch einmal geprüft werden“

Mit Blick auf die hohen Kosten – zuletzt war die Rede von 4,46 Millionen Euro – und die schon vor der Corona-Pandemie rückläufige Zahl von Essensbestellungen, müsse die Dimension aber noch einmal geprüft werden. Auch mit Blick auf die Corona-Krise bringt die CDU eine abschnittsweise oder modulare Bauweise ins Spiel. „Um dieser Unsicherheit Rechnung zu tragen und die Planungen dem Bedarf entsprechend zu optimieren und zeitlich anzupassen“, heißt es in der Begründung des Antrags.

Ebenso sei das Gesamtkonzept im Ensemble mit dem bestehenden Baukörper in die Aktualisierung der Planungen noch einmal kritisch zu hinterfragen. Schon jetzt ist klar, dass es Gegenwind geben wird. Anfang März zeigte im Finanzausschuss unter anderem die UWG Unverständnis für das Vorgehen der Christdemokraten bei diesem Thema. Ende offen.

Fußballvereine im Blickpunkt

Auch die Ahauser Fußballer werden die Sitzung am Donnerstagabend mit Spannung verfolgen. Denn auch die Instandsetzungs- und Unterhaltungsmaßnahmen auf den Rasenspielfeldern der hiesigen Fußballvereine stehen auf der Tagesordnung. Unter anderem geht es um Beleuchtung, Bewässerung und Entwässerung.

Besonders der 1. FC Oldenburg steht dabei im Fokus. Da der Verein in den vergangenen Jahren stetig wuchs und immer mehr Mannschaften meldete, wächst der Bedarf nach einer vernünftigen Platzanlage an der Ridderstraße. Der aktuelle Grundaufbau der Anlage stammt weitgehend aus der Gründungsphase (1970er-Jahre) und ist nach Darstellung der Verwaltung „sehr schlecht und nicht fachgerecht“. Insbesondere nach mehrtägigen Regenfällen seien die Spielfelder länger nicht bespielbar.

Da ein Umzug für den Verein nicht infrage kommt, empfiehlt die Verwaltung nun eine komplette Neuanlage des Hauptplatzes samt neuer LED-Beleuchtungsanlage und einer automatischen Bewässerung. Für die Flutlichtanlage muss aufgrund der direkt angrenzenden Wohnhäuser zunächst eine Imissionsschutzprüfung erfolgen.

Info:

  • Die Ausschüsse tagen gemeinsam ab 19 Uhr in der Stadthalle im Kulturquadrat, Wüllener Straße 18.
  • Die gesamte Tagesordnung finden Sie im Ratsinformationssystem: www.stadt-ahaus.de
  • Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Zuschauerplätze stark begrenzt.
Über den Autor
1991 in Ahaus geboren, in Münster studiert, seit April 2016 bei Lensing Media. Mag es, Menschen in den Fokus zu rücken, die sonst im Verborgenen agieren.
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