Praliné und Pferdeleckerli

AHAUS Die Schülerinnen der Klasse 7b haben gleich eine "Marktlücke" entdeckt, die nächstes Jahr gefüllt wird: Nicht nur Hundekekse und Pferdeleckerlis werden sie dann anbieten, sondern auch etwas Leckeres für Katzen.

25.11.2007 / Lesedauer: 2 min

Praliné und Pferdeleckerli

<p>Dekoratives oder Kulinarisches - die Besucher der Basare in der Canisiusschule (Foto) und im Canisiusstift hatten gestern die Qual der Wahl. MLZ-Fotos (3) Winter-Weckenbrock</p>

Oder auch für Fische - "die haben viele zu Hause", haben die Siebtklässlerinnen der Canisiusschule im Gespräch mit vielen potenziellen Kunden erfahren. Ihre Belohnungen fürs Lieblingstier schlagen ein, schon nach zweieinhalb Stunden Basar ist eine große Gebäckkiste leer. "Das war ganz schön anstrengend", blickt Imke Sandberg aufs Backen der auch für Menschen genießbaren Leckereien zurück, "besonders das Äpfel reiben".

Gemeinschaftsprojekt

Das Angebot für den menschlichen Gaumen überwiegt aber doch eindeutig: Der Duft von Waffeln mischt sich in den Fluren des bischöflichen Gymnasiums mit dem von Pizza und Reibekuchen, in manchen Klassenräumen gibt das Tannengrün der selbst gebastelten Adventsgestecke noch seine eigene Note dazu. Vom Rosmarin-Limettenöl über Pralinés bis hin zum Hexenhaus aus Butterkekssen reicht die Auswahl an Selbstgemachten. Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte haben sich kräftig ins Zeug gelegt für den Basar. Wie zum Beispiel die Klasse 5c: An zwei Bastelnachmittagen entstand Dekoratives aus Holz und Filz. "Das war ein echt gemütlich. Toll auch zum Kennenlernen", hebt Conny Ofenloch, Mutter einer Fünftklässlerin, hervor. "Kaufen Sie Lose, kaufen Sie Lose" - ein Megafon stützt das Schülertrio bei seinem Werbezug durch die Schule. Schließlich haben alle ein Ziel: Einen hohen Erlös für die Kindertagesstätte in Leme (Brasilien) zu erwirtschaften.

Das benachbarte Canisiusstift wird seinen Erlös an das Kinderhaus "Santa Maria Magdalena Postel" in Bolivien spenden. Auch dort strömen die Besuchermassen über die Flure, genießen das kulinarische Angebot oder toben auf der "Bewegungsbaustelle". Alles war möglich gestern. Nur: Kein Weihnachtsgeschenk für seine Lieben zu finden auf den Basaren im Gymnasium und Berufskolleg - das nicht. ewa

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