Protest künftig in der City?

Ahaus "Ist das Demonstrieren am Brennelement-Zwischenlager zu gefährlich?" Diese Frage stellt sich die Bürgerinitiative "Kein Atommüll in Ahaus" und überlegt, künftig den monatlichen Protest in der Innenstadt abzuhalten.

16.12.2007, 19:55 Uhr / Lesedauer: 1 min

Protest künftig in der City?

<p>Felix Ruwe (links) begrüßte die rund 50 Demonstranten vor dem Zwischenlager. Grothues</p>

"Wir müssen ernsthaft überlegen, ob wir uns und vor allem den Kindern den Aufenthalt in der Nähe des Zwischenlagers zumuten wollen", erklärte gestern Felix Ruwe bei der Auftaktkundgebung des 157. "Sonntagsspazierganges" vor dem Zwischenlager in Ammeln. Er verwies dabei auf die vom Bundesamt für Strahlenschutz in Auftrag gegebene Studie, die an Kernkraftwerksstandorten ein erhöhtes Krebsrisiko für Kinder festgestellt habe. Zwar könne das Zwischenlager nicht mit dem Betrieb von Kernkraftwerken verglichen werden, räumte Ruwe ein. Doch er befürchte auch für Ahaus ein erhöhtes Risiko, besonders dann, wenn schwach- und mittelradioaktive Abfälle aus der Wiederaufarbeitung hierher gebracht würden. "Diese Abfälle sind gefährlich, auch wenn sie nur als schwach- und mittelradioaktiv bezeichnet werden. Und die Verpackung ist nicht so sicher wie die Castoren", so Ruwe. gro

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