So können Sie Flüchtlingen in Ihrer Stadt helfen

Konkret und ohne viel Aufwand

Tausende Menschen kommen nach Deutschland. Auf der Flucht vor Krieg, Verfolgung, Elend. Immer mehr Menschen in NordrheinWestfalen wollen etwas tun, wollen helfen. Aber wie? Hier steht, wie Sie Flüchtlingen in Ihrer Stadt konkret helfen können - auch ohne viel Aufwand oder viel Geld - und wo Sie Ansprechpartner finden.

AHAUS

, 04.09.2015, 06:44 Uhr / Lesedauer: 9 min
Flüchtlingen zu helfen ist ein starker Impuls, den momentan viele Menschen in NRW verspüren.

Flüchtlingen zu helfen ist ein starker Impuls, den momentan viele Menschen in NRW verspüren.

Die ganze Not des weltweiten Flüchtlingsdrama ist längst vor Ort in den Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens angekommen. Und immer mehr Menschen haben einen ganz starken Impuls: Sie wollen helfen. "Wie ein Land tickt, das zeigt sich in solchen Situationen", sagte NRWs Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in ihrer Grundsatzrede zur Flüchtlingspolitik. Und wie das Land tickt, zeigt sich in den vielen Initiativen vor Ort. 

Jeder kann helfen, jeder kann etwas tun. Manchmal reichen zwei Stunden dafür aus. Sieben Dinge, wie Sie Flüchtlingen vor Ort konkret helfen können:  

1. Kleidung aussortieren

Nach wie vor werden saubere, intakte Kleidungsstücke gebraucht. Vor allem wetterfeste Kleidung für den Herbst fehlt in der Regel. In vielen Orten werden auch Fußballschuhe gesucht. Also: Kleiderschrank ausmisten und spenden! Aber: Auf gar keinen Fall ohne vorherigen Kontakt die Sachen irgendwo hin bringen. In vielen Städten - etwa in Dorsten oder Castrop-Rauxel - aber auch in vielen Flüchtlingsunterkünften ist einfach kein Platz mehr, sind bestehende Lagermöglichkeiten komplett ausgeschöpft. Daher bitte unbedingt vor Ort nachfragen, was gebraucht wird. Kontakte für die einzelnen Städte sind unten aufgeführt. 

2. Spielzeug spenden

Flüchtlingskinder haben in der Regel kein Spielzeug, manchmal noch nicht einmal ein Kuscheltier, auf ihre lange Reise mitnehmen können. Spielzeug sollte aber heil und vollständig sein, Kuscheltiere gewaschen. Einige Flüchtlingsunterkünfte suchen auch "Draußen-Spielzeug" wie Bobby-Cars, Tischtennisplatten oder Fahrräder. Aber auch hier gilt: Bitte unbedingt vor Ort nachfragen! 

3. Übersetzen helfen 

Sie sprechen Fremdsprachen? Vielleicht sogar arabisch? Menschen, die übersetzen können, sind gefragt. Der Zeiteinsatz ist variabel. Ansprechpartner vor Ort haben wir unten nach Städten aufgelistet.

4. Flüchtlingen bei Behördengängen helfen

Dafür braucht es ein wenig mehr Zeit und möglicherweise Fremdsprachenkenntnisse. Ansprechpartner sind die Netzwerke und Einrichtungen vor Ort.  

5. Wohnraum zur Verfügung stellen

Wer eine Wohnung oder ein Zimmer zur Verfügung stellen oder vermieten kann, sollte sich vor Ort bei den Koordinatoren melden. Vor allem in Dotmund, im Bereich Lünen und in Emsdetten wird aktuell dringend Wohnraum aller Art gesucht - von der Single-Wohnung bis zur Unterkunft für Familien. Doch auch Vermieter in anderen Städten sollten sich bei ihren Städten melden.

6. Hausaufgabenhilfe

Wer regelmäßig Zeit hat, kann Flüchtlingskindern bei den Hausaufgaben helfen. Das geht auch an einem Tag in der Woche, sollte aber regelmäßig erfolgen. Besondere Vorkenntnisse sind meist nicht erforderlich. 

7. Deutschkurse anbieten

Selbst Deutschkurse zu geben ist schon recht anspruchsvoll und kommt sicher nicht für jedermann in Frage. Aber vielleicht studieren Sie gerade auf Lehramt, sind Lehrer, Rentner oder/und haben Spaß am Unterrichten? Benötigt werden in jedem Falle Zeit, gute Deutschkenntnisse und Geduld.  

8. Einfach nur reden - oder Ausflüge anbieten

Ob es Ausflüge sind, die man anbietet und mit Kindern unternimmt oder einfach nur Gespräche, die man führt, um das Deutsch der Flüchtlinge zu verbessern - alles ist gut und hilfreich. So sucht das Netzwerk Wohlfahrtstraße in Bochum etwa Menschen, die sich mit Flüchtlingen treffen und einfach nur Deutsch reden. Worüber? Egal. Gern auch einfach nur über einen Zeitungsartikel, das Wetter oder ein lokales Ereignis.  

Hier finden Sie Ansprechpartner in den einzelnen Städten: 

Sie können die Orte auf der Karte anklicken oder - falls das mobil bei Ihnen nicht funktioniert - alle Informationen für Ihre Stadt in der Liste finden.

 

 

 

Dortmund:

  • Für Sachspenden und ehrenamtliches Engagement können sich Bürger an die einzelnen Einrichtungen wenden. Eine Liste der Flüchtlingsunterkünfte finden Sie hier. Bitte unbedingt Kontakt aufnehmen, und erfragen, was wirklich benötigt wird! 
  • Wohnraum: Die Stadt Dortmund sucht dringend Wohnungen für Flüchtlinge. Angebote nimmt die städtische Immobilienwirtschaft unter Tel. 0231/5023700 entgegen – oder per Mail an wohnungen-fuer-fluechtlinge@stadtdo.de
  • Weitere Ansprechpartner:  Bei der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege kann man über ein Formular ehrenamliche Arbeit für Flüchtlinge anbieten. Gesucht werden u.a. Menschen, die Deutsch oder andere Schulfächer unterrichten können, einfach Sport mit den Flüchtlingen treiben, sie bei Behördengängen unterstützen oder Ausflüge mit ihnen machen. 

Bochum:

  • Das ehrenamtliche Engagement und Sachspenden koordiniert Nadine Meyer bei der Stadt Bochum, nmeyer@bochum.de Alle Informationen und auch Formulare gibt es hier bei der Stadt Bochum
  • Sachspenden: Gesucht werden u.a. Männerkleidung, Fußballschuhe, Kinderwagen, Buggys und Hallenturnschuhe für Kinder, Waschmaschinen, Kühlschränke, Gefrierschränke, Koffer, Taschen und eine Tischtennisplatte. Bitte Sachspenden nicht direkt in die Einrichtungen bringen sondern bei der Stadt  nachfragen oder das Formular auf der städtischen Seite ausfüllen. Der Arbeitersamariterbund sucht vor allem Hygieneartikel wie Seife, Einwegrasierer, Waschpulver und Ähnliches. 
  • Weitere Ansprechpartner: Viele Informationen über das mögliche Engagement in Bochum bietet die Seite Netzwerk Wolhlfahrtstraße Flüchtlingshilfe, tagesaktuell informiert das Netzwerk über seine Facebookseite.  

Castrop-Rauxel:

In Castrop-Rauxel gibt es ein breites Engagement von Wohlfahrtsverbänden, Vereinen, Sportvereinen und Verbänden in der Flüchtlingshilfe. Unter anderem ist ein großes Willkommensfest am Samstag, 26. September, ab 15 Uhr im Bürgerzentrum Marienschule, Johannesstraße, geplant.

Lünen: 

  • Wohnraum: In Lünen wird dringend Wohnraum in jeder Art gesucht, u.a. für Singles, Familien, Großfamilien – durchaus auch Mehrfamilienhäuser. Anbieter können sich mit Beate Lötschert, Leiterin der Abteilung Wohnen und Soziales bei der Stadt Lünen, unter Telefon 02306/1041666, Mail beate.loetschert.16@luenen.de, in Verbindung setzen.
  • Sachspenden und Hilfe: Die Stadt Lünen hat eine Liste der Einrichtungen mit Öffnungszeiten und Adressen veröffentlicht, in denen Bürger saubere Kleidung abgeben können. Hier gibt es auch alle allgemeinen Infos für Menschen die helfen wollen. 
  • Dolmetscher: Bürgerinnen und Bürger, die z. B. als Dolmetscher (albanisch) oder bei der Annahme der Spenden helfen wollen, können sich ans Bürgertelefon der Stadt wenden (Tel: 02306 104-2020).
  • Geldspenden: Die Stadt Lünen hat über den Caritasverband Lünen-Werne-Selm ein Spendenkonto eingerichtet:  Kontoinhaber: Caritasverband Lünen-Selm-Werne e.V. Institut: Sparkasse Lünen, IBAN: DE 17441523700000045880, BIC: WELADED1LUN Kennwort "Flüchtlingshilfe Lünen" - Mit dem Geld sollen vor allem Flüchtlingskinder unterstützt werden. 

Schwerte:

  • Ehrenamt: In Schwerte suchen das Freiwilligen Zentrum die Börse und der Arbeitskreis Asyl Menschen, die Flüchtlingskinder in der Zeit von 14.30 Uhr bis 16.30 Uhr bei den Hausaufgaben unterstützen. Aktuell fehlen montags und donnerstags Mitarbeiter.  Es werden keine speziellen Kenntnisse vorausgesetzt. 
  • Weitere Ansprechpartner: Der Arbeitskreis Asyl koordiniert die Hilfe und ist über Hans Bernd Marks per Mail zu erreichen. 

Selm

  • Kleiderkammer: Die Stadt Selm richtet derzeit eine Kleiderkammer für die Zeltstadt in Bork ein. Für die Einrichtung der Kleiderkammer werden Regale und stabile Lagersysteme aus dem gewerblichen Bereich gesucht. Die Stadt ist bereits in Gesprächen mit Discountern, sagte Wolfgang Strickstrock. Auch Kleiderstangen und -ständer sowie Sortiertische werden dringend benötigt. Kontakt: Ingo Heise, Tel. (02592) 69152.
  • Sachspenden und Ehrenamt: Bei der Stadt Selm gibt es eine Hotline, an der man alle Fragen rund um Spenden und ehrenamtliche Hilfsangebote loswerden kann. Sie ist besetzt jeden Werktag von 9 bis 13 Uhr, in den restlichen Zeiten ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Tel. (02592) 69322. Das gleiche Ziel hat eine Mailadresse: asylhotline@stadtselm.de 
  • Was wird gebraucht?  Saisonale Alltagsbekleidung. Bitte noch keine Winterjacken, da der Stauraum begrenzt ist. Kleidung, überwiegend bis maximal Größe L, Schuhe für Damen, Herren und Kinder,  Baby-, Kinderbekleidung, › Buggys und Kinderwagen,  Koffer und Taschen, eine Anlieferung der Spenden in Umzugskartons, die wieder verwendet werden können, wäre praktisch,  Stofftiere (gereinigt und desinfiziert), Spielzeug (sprachneutral). Einrichtung nimmt der Arbeitskreis Asyl Spenden für die Zeltstadt entgegen. Sammeltermine in Selm sind mittwochs und donnerstags von 15 bis 18 Uhr im ehemaligen Hotel Knipping, Ludgeristraße 31.
  • Arbeitskreise Asyl: Über die Hotline der Stadt Selm (siehe oben) sind auch die Arbeitskreise Asyl zu erreichen, die in Selm, Bork und Cappenberg tätig sind. Bis zur 
  • Schicksalshelfer: Weitere Anlaufstelle ist eine Gruppe bei Facebook mit dem Namen „Schicksalshelfer… Flüchtlingshilfe Selm Bork Cappenberg“: Hier haben sich einige Ehrenamtliche zusammengetan und tauschen aktuelle Infos aus.
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Werne:

  • Ansprechpartner: Arbeitsgemeinschaft Flüchtlinge, Initiatoren und Ansprechpartner sind Heidrun und Hermann Steiger, Tel. (02389)534345. 
  • Arbeitskreis Hand in Hand, Initiator war die katholische Kirchengemeinde St. Johannes Evangelist Cappenberg/Langern (Cappenberg gehört zu Selm, Langern zu Werne). Ansprechpartner, Holger Langer, holger.langer@rub.de und Pater Altfried Kutsch. Der Arbeitskreis ist unter Tel. 02306/9596259 oder per Mail unter AKHandinHand@mail.de zu erreichen. 
  • Newsletter: Pater Kutsch hat auch einen Newsletter vorbereitet, der Sonntag erstmalig verschickt wurde und jetzt monatlich aktualisiert werden soll mit Informationen, wer wie helfen kann. Unter der oben genannten Kontaktdaten kann man sich registrieren lassen. 
  • Sachspenden: Aktuell gesucht werden Bügeleisen, Bügelbretter, Kaffeemaschinen, Sportschuhe, Fahrräder, Taschen und Koffer, Staubsauger, Herrenschuhe in 42/43, Jungenschuhe in Größe 29 und mehr. (Tel. 02306/9596259 oder per Mail unter AKHandinHand@mail.de )
  • Ehrenamt: Helfer sucht der Arbeitskreis Hand in Hand für alle möglichen Einsätze, z.B. Ämterbegleitung, Möbeltransport, Reparaturen, Gesellschaftsspiele, Bastelabende, Kleiderstube und mehr. Kontakt siehe oben.  

Herbern: 

  • Steuerungsgruppe Flüchtlingshilfe St. Lambertus, Maria Schumacher, Tel. 02599-18 69

Dorsten:

  • Sachspenden: In Dorsten war die Hilfsbereitschaft so überwältigend, dass inzwischen keine Sachspenden mehr benötigt werden, da die Lager überlaufen und auf lange Zeit für bedürftige Familien ausreichen.
  • Geldspenden: Gerne nimmt die Stadt Dorsten jedoch Geldspenden entgegen. Dafür hat sie  Sonderkonten eingerichtet. Spenden können bei der Sparkasse Vest, IBAN: DE46 426 501 50 0010000701, oder der Volksbank Dorsten, IBAN: DE06 426 623 20 0100012500, eingezahlt werden. Stichwort ist „Flüchtlingshilfe“.
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  • Spenden für Sprachkurse: Der Volkshochschule Dorsten fehlt Geld für Sprachkurse. Geld dafür kann überwiesen werden an das Dorstener Integrationsforum, Sparkasse Vest Recklinghausen/Zweigstelle Hervest, IBAN: DE 724 26 501 5000 78009 164. Die Gelder werden für die Flüchtlings- und Migrationsarbeit genutzt. Wer ausdrücklich Sprachkurse finanzieren möchte, solle dies auf der Überweisung vermerken.

Schermbeck: 

  • Ehrenamt: In Schermbeck gesucht werden Menschen, die sich an der Hilfe für Flüchtlinge und Asylbewerber beteiligen möchten. Die Hilfe soll in folgenden Themenbereichen strukturiert werden: Soziale Beratung und Begleitung, Sprachpaten, Kleiderkammer für Flüchtlinge, Sprache und Bildung, Kinderbetreuung, Freizeitangebote, Lebensmittelausgabe
  • Ansprechpartner: Zur Auftaktveranstaltung „Hilfe für Flüchtlinge/Asylbewerber“ laden die Gemeinde Schermbeck und die Caritas in Kooperation mit den beiden Kirchengemeinden am Montag, 7. September, 19 Uhr, in den Ratssaal der Gemeinde Schermbeck, Weseler Straße 2, ein.

Raesfeld: 

  • Ansprechpartner: In Raesfeld ist unter anderem die katholische Kirchengemeinde St. Martin in der Flüchtlingshilfe sehr engagiert. Aber auch der TSV Raesfeld, ein Fußballverein, ist Anlaufpunkt. Wer die Flüchtlingshilfe unterstützen möchte kann sich im Pfarramt melden unter Tel. (02865) 7276.

Haltern:

Nordkirchen: 

  • Ansprechpartner: Federführend in Nordkirchen ist die Pfarrcaritas der Gemeinde St. Mauritius. Ansprechpartner sind in Nordkirchen: Maria Schlieker, Tel. 02596/1047, Südkirchen: Renate Müller, Tel. 02596/2230 und in Capelle: Margret Quante, Tel. 02596/2869

Olfen: 

  • Ansprechpartner: Der Arbeitskreis Asyl, bietet als regelmäßigen Termin freitags das Café International an. Ansprechpartner sind Heiner Dieckmann, Tel. 02595 - 5740, und Rita Watermann, Tel. 02595/3859981 
  • Facebook-Gruppe: Auf der Seite „Schicksalshelfer Olfen – Vinnum und umliegende Bauernschaften“, wo schnell und unkompliziert Absprachen getroffen werden, wer mit was wie helfen kann.

Emsdetten: 

  • Sachspenden: Sozialkaufhaus des Caritasverbandes Emsdetten-Greven, Spatzenweg 46, Ansprechpartner Tobias Wichmann, Tel. (0 25 72) 15 78 33, E-Mail: kadeca@caritas-emsdetten-greven.de.
  • Geldspenden: Spendenkonto der Stadt Emsdetten: Verwendungszweck: „Flüchtlingshilfe Emsdetten“ IBAN: DE38 4015 3768 0000 1922 00 BIC: WELADED1EMS Verbundsparkasse Emsdetten·Ochtrup.
  • Ehrenamtliche Tätigkeit: Koordinationsstelle für Integration und Ehrenamt bei der Stadt Emsdetten: Erika Leuteritz, Caroline Waßenberg, Virginia Dellbrügge, Tel. (0 25 72) 92 22 60 oder 92 22 10.
  • Bereitstellung von Wohnraum: E-Mail an info@emsdetten.de mit Grundinformationen (Lage, Wohnfläche, Zimmeranzahl – und Größe, Ausstattung, Miete)

Münster:

Die Stadt Münster arbeitet aktuell an einer Übersicht der Flüchtlingsinitiativen. 

Ahaus: 

  • Ehrenamt: Für die Notunterkünfte in Ahaus, Borken, Südlohn und Gronau sucht das DRK im Kreis Borken ehrenamtliche Helfer. Aktuell wird besonders Unterstützung im Bereich der Verpflegung benötigt. Außerdem gesucht: Bürgerinnen und Bürger die interessiert sind Spielenachmittage für Kinder zu betreuen. Helfer können sich unter www.team-westfalen.de melden. 
  • Sachspenden: Spenden können bei der DRK Sozialstation im Jutequartier in der Paralellstraße abgegeben werden.
  • Weitere Ansprechpartner: Maria Revers, Fachdienst für Integration und Migration der Caritas, Tel. 02561/429150. Freiwilligenagentur Ahaus, E-Mail: info@handfest-ahaus.de, Tel. 02561/952333

Heek:

In Heek engagiert sich vor allem der Arbeitskreis Flüchtlingshilfe Heek. Auf der Facebookseite des Arbeitskreises werden aktuelle Gesuche veröffentlicht.

  • Ansprechpartner: Christian Funke, Tel. 0157/52618547 (ab 17 Uhr), Kontakt auch per PN über die Facebookseite 

Legden: 

  • Ansprechpartner: Initiative Willkommen in Legden, Waltraud Wasgien-König, Tel. 02566/972884

Stadtlohn: 

  • Möbelspenden: Otgers Möbel-Kiste, Möbelspenden für Bedürftige, Kreuzstraße 56, 48703 Stadtlohn, Kontakt über: K-Punkt, Dufkampstraße 20, Telefon: 02563 2052553 (Bitte unbedingt vorher anrufen!)
  • Ansprechpartner: Stadtlohner Flüchtlingshilfe, Rudolf Kleyboldt, Tel. 02563/4484

Südlohn:

  • Ehrenamt: Für die neu eingerichtete Notunterkunft in Südlohn-Oeding sucht das DRK im Kreis Borken dringend ehrenamtliche Mitarbeiter. Hilfe wird im Bereich der Verpflegungsausgabe, der Kinderbetreuung sowie durch medizinisches Fachpersonal im Bereich der medizinischen Versorgung gesucht. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich unter www.team-westfalen.de registrieren.
  • Spenden: In Südlohn sammelt der Arbeitskreis gegen Rechts - für Toleranz in Südlohn und Oeding Kleider- und Sachspenden. Dafür mussten Lagerräume gesucht werden, die der Arbeitskreis jetzt gefunden hat. Wann Spenden angenommen werden können, soll in Kürze bekannt gegeben werden. Aktuelle Infos gibt es auf der Facebookseite des Arbeitskreises. 
  • Ansprechpartner:  Franz-Josef Rickers, Arbeitskreis gegen Rechtsextremismus und Gewalt, Tel. 0171/6879305

Vreden: 

Schon im Februar gab es in Vreden einen "Flüchtlingsgipfel" im Rathaus, an dem mehr als 70 Teilnehmer aus rund 20 Vereinen, Verbänden und Institutionen teilnahmen. Sie alle sind in der Flüchtlingshilfe engagiert. Bislang wurden Flüchtlinge in Vreden intensiv persönlich begleitet, so genannte "Erstbegleiter" halfen den Asylsuchenden, sich in ihrer neuen Umgebung zurecht zu finden. 

  • Ansprechpartner: Brigitte Sicking, Fachberatung Soziales, Tel. 02564/303151

Recklinghausen: 

  • Sachspenden: Ansprechpartner ist das Deutsche Rote Kreuz, unter der Telefonnummer 02361/93930. Spenden können nicht vor Ort an der Halle in Suderwich angenommen werden. 
  • Wohnraum:  Gesucht werden Wohnungen für Alleinstehende mit bis zu 50 Quadratmetern, für zwei Personen mit bis zu 65 Quadratmetern und für Familien mit mehr als 100 Quadratmetern. Wer eine Wohnung an Flüchtlinge vermieten möchte, kann sich ab 13 Uhr an Frank Franke wenden unter der Handynummer 0175/9350832 oder per E-Mail ansoziales@recklinghausen.de.
  • Ansprechpartner: Sozialdienst katholischer Frauen Recklinghausen e.V., Angela Pothmann, Dipl. Sozialarbeiterin (zuständig für die Übergangseinrichtungen), Mail:  Angela.Pothmann@skf-recklinghausen.de  Der Caritasverband ist zuständig für dezentral untergebrachte Flüchtlinge: Miriam Bornscheuer (Beratung und Begleitung), Mobil: 01752217117, Willi Salbreiter (Fragen zum Ehrenamt beim Caritasverband), Mobil: 016090743901

Duisburg:

Die Stadt Duisburg teilt auf Ihrer Homepage mit, dass seit Anfang September schon rund Hundert Anrufe beim Bürgerreferat eingegangen sind von Menschen, die ihre Hilfe anbieten.

  • Ansprechpartner: Wer die Flüchtlinge unterstützen möchte, kann sich weiterhin an das Bürgerreferat wenden, Tel. 0203/283-4383).
  • Geldspenden können auch direkt auf die Konten der Stadt Duisburg (Sparkasse Duisburg, DE05350500000200200400, BIC: DUISDE33XX, Verwendungszweck 376280 Asyl) oder des Vereins Regenbogen e.V. (Sparkasse Duisburg, DE07350500000200121697, BIC: DUISDE33XXX, Stichwort Asyl) überwiesen werden.
  • Sachspenden leitet die Stadt Duisburg an das DRK und die Kirchen weiter.
  • Weitere Netzwerke: Unter anderem gibt es dasProjekt Lebenswert,  hier im Netz zu finden. Auch die AWO ist aktiv in der Flüchtlingshilfe, ebenso der Verein "Mensch ist Mensch". 

Herne: 

  • Geldspenden: Die Caritas hat ein Spendenkonto unter dem Stichwort "Flüchtlinge" eingerichtet. IBAN DE63 4325 0030 0001 0659 03 -  BIC: WELADED1HRN -  Herner Sparkasse, Kto.: 106 590 3, BLZ.: 432 500 30
  • Ehrenamt: Die Caritas sucht auch Menschen, die ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe aktiv werden wollen. Interessenten wenden sich an Frau Dziuba: Telefon: 02323 92960-24, oder Herrn Zerbe: Telefon: 02323 92960-15. Die Stadt Herne besitzt außerdem ein Ehrenamtsbüro, das im Rathaus, Friedrich-Ebert-Platz 2, angesiedelt ist. Telefon: 02323 / 163548 oder 162595 oder 16 29 64 (Mo-Mi 9-12 Uhr, Do 9-12 und 13.30-16 Uhr), E-Mail: ehrenamt@herne.de

 

Hannelore Kraft sagte in ihrer Grundsatzrede übrigens auch: "Danke für das große Herz und für die Nächstenliebe". 

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