SPD will Sondertarife für Kurzzeitschwimmer

Rabatte gefordert

AHAUS Die SPD unternimmt einen neuen Vorstoß in Sachen Tarifstruktur im Kombibad AquAHAUS. Sie setzt sich für niedrigere Eintrittspreise für Schwerbehinderte und Kurzzeitschwimmer.

02.07.2009, 19:31 Uhr / Lesedauer: 1 min

niedrigere Eintrittspreise ein- allerdings im Rahmen vorgesehenen Zuschussmittel in Höhe von einer Millionen Euro. Ursprünglich wollte die SPD einen entsprechenden Antrag im Rat stellen. Der Antrag wurde dann aber an den Aufsichtsrat der AED verwiesen, die als Betreiber des Bades für die Tarifstruktur zuständig ist. In der Begründung der SPD heißt es: "Schwerbehinderte sollten wie auch in den umliegenden Bädern (Vreden, Stadtlohn und Borken) einen gleichen Preisvorteil haben, damit dieser Personenkreis, der meistens nur stundenweise schwimmt, nicht benachteiligt ist."

Keine Kostensteigerung

In den umliegenden Bädern erhalte die Gruppe der Schwerbehinderten einen Preisnachlass von 50 Prozent, so die SPD. Für die Gruppe der Kurzzeitschwimmer, die morgens oder abends eine oder maximal zwei Stunden schwimmen gehen, müsse eine neue, separate Preisfindung stattfinden.

"Zur Zeit ist gerade diese Gruppe durch die festgelegten Preistarife gegenüber den Mitbürgern, die das Bad den ganzen Tag nutzen, stark benachteiligt", so die SPD.

Sondertarife für diese beiden Gruppen verursachen nach Ansicht der SPD keine zusätzlichen Kosten, sondern eher Mehreinnahmen, da die Gruppen zur Zeit von einem Besuch des Bades absehen und durch die Sondertarife für ein Mehr an Besuchern sorgen würden.

Lesen Sie jetzt