Schädlingsprobleme

Stadt Ahaus warnt: Bürger sollen Ratten keine Nahrung frei Haus liefern

Ratten gibt es überall in Ahaus, aber immer häufiger verlassen sie die Kanalisation und sind in Gärten anzutreffen. Die Stadtverwaltung warnt davor, die lästigen Nager auch noch zu füttern.
Ratten sind in Holzen ein Problem. In immer mehr Straßen wurden sie gesichtet. © unsplash/brett jordan

Ratten haben im Garten nichts zu suchen – aber leider häufig eine Menge zu finden. Verstreutes Vogelfutter, fehlerhafte Kompostierung und unsaubere Kleintierhaltung locken die Nager an. Auch durch den Abfluss entsorgte Fette und Essensreste sind für Ratten „ein gefundenes Fressen“, schreibt die Stadt Ahaus.

Bürger melden Rattensichtungen

Regelmäßig berichten Ahauser Bürger über Rattensichtungen im heimischen Garten, zum Beispiel über das Portal „Sag’s uns“ der Stadt Ahaus. Häufig ist die Ursache dafür aber das oben angesprochene Fehlverhalten.

Die Stadt Ahaus bekämpft die Rattenpopulation routinemäßig und fortlaufend – allerdings nur in der Kanalisation, also wenn sich die Tiere dort niedergelassen haben und von dort aus die Gärten aufsuchen.

Grundstückseigentümer sind zuständig

Liegt der Grund für den Rattenbesuch nicht dort, sondern an einer nicht fachgerechten Kompostierung, in der Fläche verstreutem Vogelfutter oder ähnlichen Einladungen im eigenen Garten, liegt die Bekämpfung in der Hand der Grundstückseigentümer, die für die Bekämpfung des Rattenbefalls eigenverantwortlich zuständig sind.

Die Bekämpfung kann durch das Aufstellen von Fallen oder das Auslegen von Ködern erfolgen. Sollten eigene Bekämpfungsmaßnahmen nicht zum Erfolg führen, empfiehlt es sich, einen Schädlingsbekämpfer zu beauftragen.

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