Stadt Ahaus werkelt an neuem Verkehrskonzept für Stadt und Land

Mobilität

Autonom fahrende Busse, Elektromobilität und eine autofreie Innenstadt: Zukunftsszenarien, die auch in Ahaus Einzug halten sollen. Dafür laufen zurzeit drei Workshops bei der Stadtverwaltung.

Ahaus

08.08.2020, 18:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Bürgermeisterin Karola Voß und ihr Team trafen sich per Liveschaltung mit Tobias Bannach und Jürgen Richter von Detecon International.

Bürgermeisterin Karola Voß und ihr Team trafen sich per Liveschaltung mit Tobias Bannach und Jürgen Richter von Detecon International. © Stadt Ahaus

In der Ahauser Verwaltung wird aktuell in drei Workshops über neue Modelle der Mobilität diskutiert. Die Workshops werden gefördert durch das NRW-Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie (MWIDE) und von Detecon International begleitet.

Nach einem ersten Workshop zur Bestandsaufnahme im Juni fand am vergangenen Donnerstag der zweite im Rathaus statt.

Strategische Ziele

Zunächst entwickelten die Teilnehmer eine Vision. Dabei ging es um die Vorstellung, wie Mobilität in Zukunft aussehen soll. Anschließend erarbeitete die Gruppe konkrete, strategische Ziele.

Wichtig war den Teilnehmern, Möglichkeiten und Lösungen zu finden, den ÖPNV auf dem Land zu stärken und den Radverkehr in der Stadt zu verbessern.

Effektive Lösungen schaffen

Dabei steht der Nutzen im Mittelpunkt. Es sollen bedarfs- und nutzerorientierte Lösungen geschaffen werden, die effizient und effektiv sind. „Der Austausch in den Workshops ist konstruktiv und produktiv und die Gruppe hat viele spannende Ideen. Alle Beteiligten haben dabei immer wieder betont, dass die Ideen und Maßnahmen echte Probleme lösen müssen und die Angebote nutzerorientiert und einfach in der Bedienung sind“, berichtet der Chief Digital Officer der Stadt, Thomas Spieker.

In einem dritten Workshop werden Maßnahmen geplant, damit sie anschließend umgesetzt werden können.

Lesen Sie jetzt