VfL Ahaus investiert 100.000 Euro vom Land in die Zukunft des Vereins

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100.000 Euro als Geschenk verteilt das Land NRW zurzeit an Sportvereine. Der VfL Ahaus will das Geld als Einstieg in eine Komplettsanierung des Vereins einsetzen. Und nicht nur die bauliche.

Ahaus

, 03.06.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Vom NRW-Fördertopf „Moderne Sportstätte 2022“ profitiert auch der VfL Ahaus und darf sich über 100.000 Euro freuen. Für den Vorsitzenden Frank Schaten ist damit allerdings nur ein Teil der Zukunftsplanung des Vereins realisierbar. Der VfL hat nämlich Großes vor. „Wir müssen einfach moderner werden“, sagt Frank Schaten und spricht von einer „Modernisierungsinitiative“.

Ziel: Fit für die Zukunft in drei Jahren

Zwei bis drei Jahre hat der VfL angelegt, um dieses Ziel zu erreichen. In einem ersten Abschnitt wird jetzt ein Gymnastikraum an das bestehende Kerngebäude angebaut. 250 Quadratmeter stehen dafür in den Plänen. Im gleichen Zuge will man zwei Kursräume im oberen Bereich aufgeben. 200.000 Euro soll das Projekt „Erweiterung und Ersatzneubau“ insgesamt kosten. Finanziert durch die 100.000 Euro des Landes und Eigenmittel.

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Frank Schaten: „Natürlich haben wir auch etwas auf der hohen Kante, den Rest werden wir dann aber finanzieren.“ Angesichts des Niedrigzinsniveaus sei das auch kein Problem. 50 Prozent nämlich müssen die Beschenkten aus eigener Tasche aufbringen, um in den Genuss der Geschenke zu kommen. Und damit ist beim VfL auch nur der erste Schritt getan, um den Verein fit für die Zukunft zu machen. Das Gesamtpaket umfasst nämlich 400.000 Euro.

Für Komplett-Sanierung braucht der VfL 400.000 Euro

Im nächsten Schritt stünde auch der alte Gebäudetrakt komplett im Fokus. Hier sind ebenfalls wieder 200.000 Euro eingeplant, um dort eine Kernsanierung durchzuführen. Die Mittel dafür hat der Verein noch nicht zusammen, hofft aber auf weitere Förderung, aus welcher Ecke auch immer.

Frank Schaten nennt gute Argumente, warum sich der Verein auf solche teuren Vorhaben einlassen sollte: „20 Jahre ist an den Gebäuden nichts passiert. Inzwischen haben sich aber auch die Ansprüche an solche Sportstätten deutlich verändert.“ Herzstück des Vereinshauses ist ein ehemaliges Einfamilienhaus, das im Laufe der Jahre immer wieder umgebaut und erweitert wurde.

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Und der Vorsitzende weiß aber auch, dass der Bedarf da ist: „Wir haben sehr viel mehr Nachfragen, als wir bedienen können.“ Klar sei daher, dass man einfach mehr Platz brauche. Alle Vorhaben würden aber im Sinne der Mitglieder entschieden. Besonders dankbar sei man dem Stadtsportverband Ahaus mit seiner Vorsitzenden Ingrid Volmer, der den VfL bei seiner Weichenstellung für die Zukunft intensiv unterstützt und begleitet habe.

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