Warum das Geld der Unternehmer für Ahaus so wichtig ist

hzUnternehmerabend

Was Geld mit einem attraktiven Ahaus zu tun hat, das erklärte Tobit-Chef Tobias Groten den Mitgliedern des Ahaus e.V. beim Unternehmerabend. „Ohne Kohle keine Veranstaltungen.“

Ahaus

, 10.03.2020, 04:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

Geld regiert die Welt, heißt es. Ob das tatsächlich so ist, darum ging es beim „Kumt binanner“ des Ahaus e.V. (Verein für Tourismus und Wirtschaft) nicht. Doch spielte das Thema Geld beim Vortrag von Tobias Groten eine nicht unwesentliche Rolle. Der Chef von Tobit Software war Gastgeber des jüngsten Unternehmerabends und bezog die rund 70 Gäste in ein munteres Frage-/Antwortspiel ein.

Tobias Groten nahm Ergebnisse der ZDF-Deutschland-Studie zum Anlass , um folgender Frage auf den Grund zu gehen: „Wie toll ist unser Zuhause?“ 401 Kreise und kreisfreie Städte sind in der Studie gelistet. Der Kreis Borken rangiert im Bereich „Arbeit und Wohnen“ an 129. Stelle, im Bereich Gesundheit und Sicherheit an 270. Stelle und im Bereich Freizeit und Kultur an 335. Stelle. Luft nach oben ist auf Kreisebene also vorhanden.

Geld für ein attraktives Ahaus

Doch wie sieht es in Ahaus aus? „Wie bekommt man es hin, dass Ahaus attraktiv ist?“, fragte Tobias Groten in die Runde. Seine Antwort: „Geld.“ Geld mache Ahaus attraktiv. „Ohne Kohle keine Veranstaltungen. Wenn man Geld hat, kann man hier alles machen.“

Der Tobit-Chef nannte als Beispiele Veranstaltungen und Konzerte. Gleichwohl seien nicht alle Leute gleich gut darin, „mit 500.000 Euro etwas Gutes zu machen“, schränkte Groten ein.

Für Tobias Groten ist Ahaus ein lebenswerter Fleck. Sein Appell an die Unternehmer, dass das so bleibt: „Fünf Promille für deine Stadt.“ Es gelte, gute Aktionen zu finanzieren und 0,5 Prozent der Personalkosten für das Leben in Ahaus zu spenden. Gerade die Unternehmerschaft in Ahaus sei gefordert, damit in der Stadt weiterhin etwas passiere. „Und das geht nur mit Kohle“.

Brücke in den Schlossgarten

Die braucht es auch, wenn es um ein Projekt geht, das Wolfgang Niehues, Vorsitzender des Ahaus e.V. kurz anriss. Der Verein träumt schon seit bald 30 Jahren von einer festen Brücke vom Schloss in den Schlossgarten.

Der Brückenbau müsse in ein Gesamtkonzept rund um den Schlossgarten eingebettet werden, erklärte Wolfgang Niehues. Beteiligt seien die Stadt, der Kreis, die Bezirksregierung und natürlich Ahaus e.V. „Wir sind guter Dinge, dass das Vorhaben spätestens 2021 als Bürgerprojekt umgesetzt werden kann.“ Auf Nachfrage unserer Redaktion verwies Niehues auf in Kürze anstehende Gespräche.

Nach einem Vortrag von David Sossna von der FH Münster zum Thema Digitalisierung berichtete Wirtschaftsförderin Ilka Pricker vom Stand der Planungen der Industrietage 2021. Schautag ist Sonntag, 13. Juni. Zwei Tage vorher soll es zum Auftakt einen Unternehmerabend in der Stadthalle geben.

Wettbewerb startet

Beim Schautag sind Einblicke in die Bereiche Mobilität, Nachhaltigkeit, Handwerk, Digitalisierung, neues Arbeiten und Genuss geplant. Nach den Osterferien soll es einen Wettbewerb an den Ahauser Schulen zu den Industrietagen geben, sagte Ilka Pricker. „Logo, Name und Slogan werden gesucht.“

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