Wertanlage Wohnhaus bleibt in Ahaus auch in Zeiten von Corona stabil

Immobilienmarkt

Der Immobilienmarkt in Ahaus zeigt sich auch in der Corona-Krise robust. Zu diesem Ergebnis kommt nun eine bundesweiten Studie der LBS zum Wohnimmobilienmarkt 2020.

Ahaus

, 05.07.2020, 19:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Ein eigenes Haus zu besitzen, ist der Traum von vielen.

Ein eigenes Haus zu besitzen, ist der Traum von vielen. © Marco2811 - Fotolia

„Die Immobilienwerte in der Region sind stabil, der Preisanstieg der vergangenen Jahre wird durch Corona und die Folgen jedoch spürbar gebremst“, lautet die Einschätzung von LBS-Gebietsleiter Alexander Baumeister.

Er hat an der bundesweiten Studie „LBS Markt für Wohnimmobilien 2020“ mitgewirkt, die jetzt veröffentlicht wurde. Gegenüber dem Vorjahr haben die Immobilienpreise insgesamt um ein Prozent zugelegt.

Preise haben angezogen

In ganz NRW haben die Preise um durchschnittlich zehn Prozent angezogen. Demnach kostet ein gebrauchtes Einfamilienhaus derzeit im Schnitt rund 290.000 Euro (plus vier Prozent). Ein neues Reihenhaus liegt einschließlich Grundstück bei 260.000 Euro (unverändert).

Für erschlossenes Bauland werden 160 Euro pro Quadratmeter fällig (unverändert), die Bandbreite reicht dabei je nach Lage von 140 Euro bis 230 Euro. Eigentumswohnungen mit einer Vergleichsgröße von 80 Quadratmetern kosten neu 216.000 Euro (plus vier Prozent). Aus zweiter Hand liegen sie bei 144.000 Euro (unverändert).

Anfragen nach Kauf und Tausch

„Während der Neubau wegen der Corona-Krise derzeit ins Stocken gerät, kommen nach der ersten Schockstarre jetzt wieder viele Anfragen von Eigentümern, die sich über einen möglichen Verkauf und Tausch informieren wollen. So können wir ständig neue Objekte anbieten“, erläutert Alexander Baumeister die aktuelle Lage auf dem Immobilienmarkt.

Auch die Besichtigung mit den entsprechenden Schutzmaßnahmen oder über virtuelle Wege spiele sich zunehmend ein.

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