Zu viele Anmeldungen an der Andreasschule und der Burgschule

hzGrundschulen in Ahaus

Für das Schuljahr 2020/21 gibt es an der Andreasschule in Wüllen und der Burgschule in Ottenstein zu viele Anmeldungen von Grundschülern. Ob Schüler abgelehnt werden müssen, ist noch unklar.

Ahaus

, 02.02.2020, 12:00 Uhr / Lesedauer: 2 min

An zwei Grundschulen in Ahaus liegen für das neue Schuljahr 2020/21 aktuell höhere Anmeldezahlen vor, als Schüler aufgenommen werden können.

Betroffen sind die Andreasschule in Wüllen und die Burgschule in Ottenstein, erklärte Beigeordneter Werner Leuker am Donnerstag in der Sitzung des Schulausschusses.

Zum Stichtag 15. Januar waren an der Andreasschule 61 Schüler für das Schuljahr 2020/21 angemeldet worden; an der Burgschule 60 Schüler.

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An der Andreasschule gibt es im laufenden Schuljahr zwei Eingangsklassen mit insgesamt 48 Jungen und Mädchen. An der Burgschule waren für das laufende Schuljahr 42 Jungen und Mädchen in zwei Klassen eingeschult worden.

Deutliche Zuwächse

Woher die deutlichen Zuwächse von 13 beziehungsweise 18 Schülern kommen, erklärte Werner Leuker nicht. Endgültige Anmeldezahlen gebe es allerdings erst nach dem Abschluss verschiedener Verfahren.

So ist zum Beispiel die Zahl der Schüler noch offen, die anstelle der Grundschule eine Förderschule besuchen, zudem gibt es noch Anträge auf Zurückstellung vom Schulbesuch.

Ende Februar, Anfang März wird die Verwaltung die endgültigen Einschulungskinder erneut erfragen. Auf dieser Basis wird dann endgültig entschieden, ob die Stadt in den Grundschulen noch eine zusätzliche Eingangsklasse bilden darf. Werner Leuker formulierte es so: „Ob es zu Ablehnungen kommen muss, ist noch offen.“

Insgesamt wurden für das neue Schuljahr 410 Jungen und Mädchen an den Grundschulen in Ahaus für das neue Schuljahr angemeldet.

Gab es im Jahr 2000 noch gut 2400 Grundschüler in insgesamt 97 Klassen, so waren es im Jahr 2019 nur noch 1600 Grundschüler in 68 Klassen. Die durchschnittliche Klassenstärke sank von 25 auf 23 Schüler.

Zwar gebe es fast 30 Klassen weniger, erklärte Werner Leuker, „aber die Räume sind nur gefühlt frei geworden.“

Der Raumbedarf zum Beispiel für die Differenzierung habe in den vergangenen Jahren zugenommen.

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Die geringsten Schülerverluste seit dem Jahr 2000 verzeichne die Kappenbergschule mit einem Minus von 13 Prozent; die größten Schülerverluste muss laut Werner Leuker die Katharinenschule mit einem Minus von 46 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000 hinnehmen.

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