Das Kriegerdenkmal in Bergkamen-Weddinghofen erinnert nicht nur an die Soldaten, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg starben. Wer genau hinschaut, entdeckt eine Tafel mit hochproblematischen Inhalt.
Das Kriegerdenkmal in Weddinghofen erinnert nicht nur an die Soldaten, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg starben. Wer genau hinschaut, entdeckt eine Tafel mit hochproblematischem Inhalt. © Stefan Milk
Erinnerungskultur

„Heldentod“ beim Völkermord: Kriegerdenkmal verharmlost die Geschichte

Ein Denkmal in Weddinghofen erinnert an die toten Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges. Aber nicht nur: Eine scheinbar harmlose Zusatztafel erweist sich als historisch hochproblematisch.

Jedes Jahr am Volkstrauertag im November wird an dem Kriegerdenkmal in Weddinghofen ein Kranz niedergelegt. So richtig hingeschaut, was auf dem Stein auf dem Ernst-Flüß-Platz an der Ecke Schulstraße/Goekenheide steht, hat offenbar noch niemand. Außer Mitgliedern der Bergkamener Partei „Die Linke“.

Es geht um Völkermord und Kriegsverbrechen

Ratloses Schweigen im Kulturausschuss

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Redakteur
1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
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