Ein paar Baustellen haben Rainer Enste (l.) und sein Schwager David Seepe im neuen Restaurant „Pier 47“ in der Marina noch. Aber der Eröffnung steht nicht mehr viel im Wege. © Stefan Milk
Gastronomie

Neues Restaurant „Pier 47“ in der Marina steht kurz vor der Eröffnung

Lange war die Marina in Rünthe eine Art gastronomisches Notstandsgebiet. Bald kann man dort wieder essen gehen. Das „Pier 47“ öffnet in Kürze. Die Betreiber warten noch auf eine wichtige Lieferung.

Theoretisch könnte Rainer Enste die Gäste in seinem neuen Restaurant „Pier 47“ in der Marina Rünthe schon bewirten. Nur das Kassieren würde ein bisschen schwierig: „Wir warten noch auf unser Kassensystem“, sagt der Projektentwickler aus Werne, der das ehemalige „Nauticus“ von der Kamps Immobiliengruppe gepachtet hat.

Weil in der modernen Gastronomie eine klassische Registrierkasse natürlich nicht reicht, haben Enste und sein Geschäftspartner, sein Schwager David Seepe, gespürt, dass in der Pandemie alles, was mit Computern zu tun hat, ziemlich lange Lieferfristen benötigt.

Für die Küche suchen die Gastronomen noch einen Koch. © Stefan Milk © Stefan Milk

Aber Enste ist optimistisch, dass das „Pier 47“ Mitte der nächsten, spätestens in der übernächsten Woche öffnet. Ein bisschen was gibt es auch noch zu tun: „Wir wollen die Inneneinrichtung am Wochenende fertigstellen“, sagt Enste. An das ehemalige „Nauticus“, das den Betrieb 2017 einstellte, wird dann nicht mehr viel erinnern.

Das „Pier 47“ sucht noch einen zweiten Koch

Aber Enste hat auch im übertragenden Sinne noch ein paar Baustellen in seinem neuen Restaurant. Seine Suche nach einem Koch beispielsweise blieb bisher erfolglos. Zwar verfügt David Seepe über Kompetenz am Herd – er kocht im Sportzentrum Kaiserau. Aber ganz alleine kann er die Küche im „Pier 47“ auch nicht schmeißen. Enste sucht zudem noch Leute für den Service.

Aber der Personalmangel wird die Neueröffnung nicht verhindern. Allerdings müssen die Gastronomen ihr geplantes Angebot abspecken. Eigentlich wollten Enste und Seepe täglich ab 9 Uhr Frühstück anbieten. So lange noch Lücken beim Personal klaffen, wird daraus erst einmal nichts.

Auch die Lounge lässt noch auf sich warten

Auch was den Außenbereich des neuen Restaurants betrifft, müssen sich Enste und seine künftigen Gäste in Geduld üben: „Die Lounge bekommen wir erste Ende Juli geliefert“, sagt Enste. Vor allem auf der Terrasse will das Pier 47 angesichts der Umgebung in der Marina Urlaubsstimmung vermitteln. So plant Seepe eine große Strandfläche.

Im „Pier 47“ soll es Streetfood auf gehobenem Niveau geben. © Stefan Milk © Stefan Milk

Auf der Speisekarte des „Pier 47“ steht „gehobenes Streetfood“, also zum Beispiel Fish and Chips, Currywurst und anspruchsvolle Burger.

Deshalb sucht Enste auch keinen Sternekoch: „Ein Jungkoch, der aus der Ausbildung kommt, wäre ideal“, umschreibt er seine Ansprüche.

Wichtiger ist ihm allerdings erst einmal, dass er ein funktionierendes Kassensystem bekommt. Und dann sind im „Pier 47“ auch die ersten Gäste willkommen.

Über den Autor
Redaktion Bergkamen
1967 in Ostwestfalen geboren und dort aufgewachsen. Nach Abstechern nach Schwaben, in den Harz und nach Sachsen im Ruhrgebiet gelandet. Erst Redakteur in Kamen, jetzt in Bergkamen. Fühlt sich in beiden Städten wohl.
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