Friseurin Samile Göcen aus dem Salon Tasucu in Bergkamen färbt Annika Hoselmann die Haare. Sie ist eine der wenigen Kundinnen, die ihren Termin eingehalten und einen negativen Corona-Schnelltest haben.
Friseurin Samile Göcen aus dem Salon Tasucu in Bergkamen färbt Annika Hoselmann die Haare. Sie ist eine der wenigen Kundinnen, die ihren Termin eingehalten und einen negativen Corona-Schnelltest haben. © Stefan Milk
Bundes-Notbremse

Schnelltest vor dem Friseurbesuch: „Das ist für uns eine Katastrophe“

Die Testpflicht hat für die Friseure katastrophale Folgen. Eine Friseurmeisterin aus Bergkamen hat ihren Salon deshalb sogar am späten Montagvormittag schon wieder geschlossen.

Friseurmeisterin Fiona Pelster ist am ersten Tag, an dem die Bundes-Notbremse auch für ihren Friseursalon „Dolce Vita“ in Oberaden gilt, völlig frustriert. „Ich putze jetzt noch den Salon und dann mache ich wieder zu“, sagt sie gegen Mittag. Die erste Kundin aus Dortmund, die gleich am Morgen einen Termin hatte, musste sie wieder wegschicken. Die Kundin hatte zwar zuhause einen Schnelltest gemacht und der war negativ. Aber das reicht nicht. Was allein zählt, ist eine Bescheinigung von einem Schnelltest-Zentrum, die nicht älter als 24 Stunden sein darf.

Unverständnis, warum die Testpflicht sein muss

Friseurmeister hofft auf ein Umdenken, wenn die Haare wachsen

Medizinisch ausgebildetes Personal muss den Test abnehmen

Über den Autor
Redakteur
Geboren 1960 im Münsterland. Nach dem Raumplanungsstudium gleich in den Journalismus. Mag Laufen, Lesen, Fußball und den BVB ganz besonders. An den Bergkamenern liebt er ihre Offenheit. Die Stadt ist spannend, weil sie sich im Strukturwandel ganz neu erfinden muss und sich viel mehr ändert als in anderen Städten.
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