BVB-Frauen sind vor dem Spiel gegen Leverkusen gewarnt - und haben ein neues Ziel

Handball-Bundesliga

Nach dem Sieg über den Deutschen Meister Bietigheim geht es für die BVB-Handballerinnen am Wochenende nach Leverkusen. Inzwischen hat Trainer André Fuhr ein neues Ziel ausgegeben.

Dortmund

, 02.01.2020, 19:59 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Frauen sind vor dem Spiel gegen Leverkusen gewarnt - und haben ein neues Ziel

BVB-Trainer André Fuhr (l.) hat seine Spielerinnen nach dem Sieg gegen Bietigheim schon wieder auf die nächste Aufgabe eingestellt – am Sonntag geht es zum Tabellensechsten nach Leverkusen © Ludewig

Auch wenn die Jubelbilder aus der bis unters Dach gefüllten Halle in Wellinghofen eigentlich zu schön sind, um sie zu den Akten zu legen – für die BVB-Handballdamen steht nach dem Sieg gegen Bietigheim am Sonntag schon die nächste Aufgabe in der Bundesliga an. Und auch die hat es in sich. Die Mannschaft von Trainer André Fuhr muss nämlich beim Tabellensechsten in Leverkusen ran. (16 Uhr, Ostermann-Arena, Bismarckstraße 125, 51373 Leverkusen).

Es ist noch gar nicht so lange her, da hatten genau diese Leverkusenerinnen den BVB am Rande einer Niederlage. Anfang November zitterten sich die Borussinnen in eigener Halle gegen Bayer mit einem knappen 26:24-Sieg ins Viertelfinale des DHB-Pokals. „Da haben wir uns extrem schwer getan“, erinnert sich André Fuhr an das Pokal-Achtelfinale. „Die Spiele gegen Leverkusen haben beim BVB immer eine besondere Brisanz, das ist wie ein Derby.“

Vier Spiele trennen den BVB von seinem neuen Ziel

Mit 18:0 Punkten fahren die Spitzenreiter aus Dortmund natürlich als klarer Favorit in die Ostermann-Arena nach Leverkusen – trotzdem ist André Fuhr wie gewohnt auf der Hut: „Die würden sich natürlich einen Ast freuen, wenn sie die ersten sind, die uns Punkte abnehmen. Das müssen wir wissen, dass wir jetzt von allen gejagt werden.“ Vor allem auf das starke Kreisläuferspiel der Gastgeberinnen sollten Kelly Dulfer und Co. am Sonntag ein Auge haben, „wir müssen aufmerksam sein und in der Abwehr vor dem Kreis stehen“, erklärt Fuhr. Das hätten seine Schützlinge aber in den Spielen gegen Bietigheim und Bad Wildungen schon sehr gut gemacht.

Nachdem der stellvertretende Abteilungsleiter Andreas Bartels vor dem Spiel gegen Bietigheim das Ziel ausgegeben hatte, als Spitzenreiter ins neue Jahr gehen zu wollen, gibt André Fuhr nun die Marschroute für 2020 vor: „Unser Ziel ist es, am Ende der Hinrunde verlustpunktfrei zu sein.“ Diesem Ziel stehen noch vier Spiele bis Anfang Februar im Weg, vor allem die Partien in Leverkusen am Sonntag und gegen Blomberg am 18. Januar schätzt Fuhr als besonders schwierig ein.

Nach Leverkusen wartet wieder Bietigheim auf den BVB

Beim Kampf um die Punkte 19 und 20 auf dem schwarzgelben Konto wird den Borussinnen am Sonntag nur Leonie Kockel fehlen, die weiterhin an ihren Schulterproblemen laboriert.

BVB-Frauen sind vor dem Spiel gegen Leverkusen gewarnt - und haben ein neues Ziel

Borussin Leonie Kockel fällt mit Schulterproblemen weiterhin aus. © Ludewig

Nach zwei freien Tagen an Silvester und Neujahr fokussieren sich die BVB-Handballerinnen seit Donnerstagmorgen voll auf das Leverkusen-Spiel – André Fuhr hat als Trainer aber auch schon den nächsten Knaller im Kopf: Am kommenden Mittwoch (19.30 Uhr) empfängt sein Team nämlich erneut den Deutschen Meister aus Bietigheim in Wellinghofen. Im Viertelfinale des DHB-Pokals geht es dann um nichts Geringeres als den Einzug in das Final4 Ende Mai in Stuttgart. Die Dortmunder Fans können sich also schon auf den nächsten Heimspiel-Kracher freuen.

Schlagworte:
Lesen Sie jetzt

Die Handballerinnen von Borussia präsentieren sich in dieser Bundesliga-Saison bislang meisterlich. Dennoch mahnt eine Ex-Spielerin, die auch im Trainerstab des BVB ist. Von David Döring

Lesen Sie jetzt