BVB siegt mühelos Fünfter Sieg im fünften Spiel

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Ludewig
Erzielte zwei Tore gegen Zwickau: die serbische Nationalspielerin Sara Garovic. © Ludewig
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Im fünften Spiel in Folge feierten sie ihren fünften Sieg, setzten sich dabei souverän mit 32:22 (17:12) beim Tabellenvorletzten Sachsen Zwickau durch und eroberten zumindest vorübergehend die Tabellenführung vor den spielfreien Konkurrenten aus Bietigheim und Thüringen.

„Es war eine tolle Atmosphäre in der Halle, ich konnte meine Mannschaft kaum erreichen“, bedankte sich Henk Groener nach dem Spiel beim lautstarken Publikum. Der Coach sprach von einem schwierigen Start, dass Zwickau gut mitgehalten habe. „Aber dann haben wir uns in der Abwehr konzentriert und das Spiel an uns gerissen“, so Groener.

Fünf Spiele in zehn Tagen, dazu jede Menge Reisestress mit der morgendlichen Anreise nach Zwickau per Bus. Die Schwarzgelben mussten in Sachsen nicht nur auf ihre Langzeitverletzten Harma van Kreij und Madita Kohorst sowie die Japanerin Haruno Sasaki (abgestellt für die Nationalmannschaft) verzichten, sondern auch auf Lena Hausherr, die bereits am Sonntag in der European League erkrankt fehlte.

Der BVB war zu Beginn nicht wirklich hellwach, was sicherlich auch an der langen Busfahrt lag. Nach drei Minuten führte Zwickau mit 3:1. Alina Grijseels glich per Siebenmeter (5.) zum 3:3 aus, zweimal Meret Ossenkopp, Dana Bleckmann und Zöe Sprengers erhöhten wenig später auf 7:4. Als die stark aufgelegte Yara ten Holte dann auch noch einen Siebenmeter parierte, erhöhte Dana Bleckmann im Gegenzug trotz Zeitnot auf 8:4.

Richtig durch war der BVB damit aber dennoch nicht. Nach 20 Minuten war Zwickau wieder auf 9:11 dran, agierte stärker als gedacht nach der Pokalpleite vom Wochenende. Nora Jakobsson van Stam und Diana Dogg Magnusdottir machten dem BVB immer wieder Probleme. Das war’s dann aber auch. Quasi mit dem Pausenpfiff schaffte die Serbin Sara Garovic mit ihrem zweiten Treffer die 17:12-Führung.

Im zweiten Durchgang leistete die Abwehr des BVB ganze Arbeit. Sprengers und Antl markierten schnell das 19:13 (37.) Torfrau Sophie Moth, die ab der 30. Minuten für Yara ten Holte im Kasten stand, leistete mit perfektem Pass die Vorarbeit für Zöe Sprengers, die auf 20:13 erhöhte. In den letzten 20 Minuten wurde es deutlich, der Vorsprung zweistellig. Besonders Alina Grijseels glänzte mit Anspielen auf Lisa Antl. Sportliches Bonbon: Torfrau Sophie Moth parierte einen Wurf von Magnusdottir mit nur einer Hand. Am Ende hieß es standesgemäß 32:22.

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BVB-Handball-Damen: Moth (1), ten Holte (1), Grijseels (6/2), Sprengers (5), Kusian (1), Ossenkopp (3), Olsson (2), Rønning (3), Bleckmann (4), Garovic (2), Antl (4), Schwarz.