Borussia Dortmund

Deutlicher Derbysieg für Borussia Dortmund – Kompliment an drei Schlüsselspielerinnen

Borussia Dortmund gewinnt das Derby gegen Bayer Leverkusen deutlich. Ein Kompliment gibt es im Nachgang vom Trainer für drei Schlüsselspielerinnen.
Für Mia Zschocke (M.) war es ein besonderes Spiel gegen ihren Ex-Klub Leverkusen. © BVB/STUMMBILLIG

Die Vize-Meisterschaft war für den BVB bereits klar, jetzt gab es den zweiten Derbysieg für die Borussinnen in dieser Saison. Gegen Leverkusen gewann das Team von André Fuhr sehr souverän mit 31:23 (17:10).

„In der Summe bin ich zufrieden“, sagte Trainer André Fuhr. „Wir hatten in der ersten Halbzeit eine stabile Abwehr und ein gutes Tempospiel.“

Gleich zu Beginn ist klargeworden, dass der Unterschied zwischen dem BVB und Bayer 04 Leverkusen sehr groß geworden ist. Dortmund agierte befreit, locker, spielfreudig.

Ein starker Abschluss aus dem Rückraum von Mia Zschocke sorgte für die 9:5-Führung. Für sie war es eine ganz besondere Partie. Jahrelang spielte sie in Leverkusen, reifte dort zur Bundesliga- sowie zur Nationalspielerin, ehe sie im vergangenen Sommer nach Dortmund wechselte. Dort wird sie mehr und mehr zur Führungsspielerin, ging im Derby gegen Leverkusen voran. Defensiv wie offensiv. Dreh- und Angelpunkt des Offensivspiels war mal wieder Kapitänin Alina Grijseels. Acht Tore sprechen da für sich. Ihren Spielwitz, der sie bereits die ganze Spielzeit auszeichnet, präsentierte sie auch in Leverkusen. Gleich zwei Mal nahm Leverkusens Trainer Johan Petersson im ersten Durchgang eine Auszeit, um auf sein Team einzuwirken. Zu groß wirkte der Respekt des Tabellenneunten gegenüber dem BVB.

BVB: Fuhr hat den Rhytmus ausgewechselt

Die schwächste Phase hatte der BVB Mitte des zweiten Durchgangs. André Fuhr hatte da beinahe seine komplette Anfangssieben ausgetauscht, ließ nur Yara ten Holte im Tor sowie Tina Abdulla auf Rechtsaußen. Doch der zweite Anzug machte nach ordentlichem Beginn immer mehr Fehler. Zwischenzeitlich kam Leverkusen sogar wieder drei Tore heran (46./20:23). „Ich habe den Rhythmus ausgewechselt“, sagte Fuhr nach der Partie. „Da haben wir schon noch mal gezittert. Ein Kompliment an Alina Grijseels, Mia Zschocke und Laura van der Heijden, die das Spiel wieder gedreht haben.“

Fuhr wechselte durch, brachte die Stammspielerinnen und die ließen es in den Schlussminuten überhaupt nicht mehr spannend werden. Das 31:23 sprach eine deutliche Sprache und hätte sogar noch klarer ausfallen müssen. Aber zu fahrlässig gingen die Borussinnen mit ihren Chancen um.

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