75 Minuten BVB-Training vor dem Derby - Hakimi leicht verspätet

Borussia Dortmund

Die BVB-Profis absolvieren am Freitagnachmittag das Abschlusstraining vor dem Revierderby gegen Schalke. Achraf Hakimi verpasst die Abfahrt ins Hotel knapp.

Dortmund

, 15.05.2020, 18:50 Uhr / Lesedauer: 1 min
Kurz nach 18 Uhr: Der Mannschaftsbus bringt die BVB-Profis zurück ins Hotel.

Kurz nach 18 Uhr: Der Mannschaftsbus bringt die BVB-Profis zurück ins Hotel. © Groeger

Noch einmal schlafen, dann kehrt die Bundesliga auf die große Bühne zurück. Die Freude und ein bisschen Normalität solle in die Wohnzimmer der Republik zurückkehren, hieß es in den vergangenen Tagen oft. So richtig geklappt hat das nicht. Im aktuellen „Deutschlandtrend“ sprechen sich 56 Prozent der Befragten gegen die Fortsetzung der Liga in Form von Geisterspielen aus, nur 31 Prozent sind dafür, dem Rest ist Fußball egal.

BVB gegen Schalke - diese Bilder gehen um die Welt

Die Bundesliga spielt auf Bewährung. Das Brennglas, unter dem sich die wichtigsten Protagonisten, die Spieler und Trainer, bewegen, ist in den vergangenen zwei Monaten noch ein wenig dicker geworden als ohnehin schon. Die Kritiker, und davon gibt es offenbar mehr als die Deutsche Fußball Liga lange glauben wollte, werden sehr genau hinschauen.

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Große Bilder werden sie vermutlich nicht zu sehen bekommen, noch nicht einmal beim Revierderby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 (15.30 Uhr, live auf Sky). Um die Welt gehen werden diese Bilder trotzdem. Auf den Tribünen, wo sonst die Emotionen besonders hochkochen, was freilich auch nicht immer schön anzusehen ist, wird nichts als gähnende Leere zu sehen sein, sofern sie denn von den TV-Kameras gezeigt wird.

BVB-Profis absolvieren das Abschlusstraining in Brackel

Der Tag vor dem Neustart verlief für die Profis von Borussia Dortmund recht normal. Gegen 14.45 Uhr setzte sich der schwarzgelbe Tross am Quarantäne-Hotel „l’Arrivée“ in Bewegung, um kurz vor 16 Uhr begann das Abschlusstraining in Brackel. Um 18 Uhr ging es schließlich zunächst für einen kurzen Abstecher in den Signal Iduna Park, anschließend zurück ins Hotel.

Mit einer Ausnahme: Achraf Hakimi traf erst am Stadion ein, als der zweite Mannschaftsbus gerade losgefahren war. Kein Problem: Ein kleiner Van brachte den Allrounder wenige Minuten später Richtung „l’Arrivée“. Noch einmal schlafen, dann rollt der Ball wieder.

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