Als Dauerkarten-Inhaber in den USA: Für den BVB fliege ich extra nach Deutschland

hzSchwarzgelbe Fan-Welt

Augustin Wegscheider ist riesiger BVB-Fan, war Mitglied bei der Ultra-Gruppierung The Unity - wohnt nur leider in Chicago. Trotzdem schafft er es recht regelmäßig ins Stadion. In unserer Serie „Schwarzgelbe Fan-Welt“ erzählt er von seiner Liebe zu Borussia Dortmund.

Dortmund

, 23.06.2019, 13:39 Uhr / Lesedauer: 8 min

Augustin Wegscheider (34) ist gebürtiger Dresdner, seit 25 Jahren BVB-Fan, Dauerkarteninhaber, war von 2003 bis 2012 Mitglied bei der Ultra-Gruppierung The Unity, schrieb unter dem Namen „Augi“ etliche Jahre auf schwatzgelb.de, lebt mittlerweile mit seiner Frau und zwei Töchtern in Chicago - und ist trotzdem im Schnitt fünf Spiele pro Saison im Stadion. Ein Gespräch über teure Flugreisen, deutsche Autobahnen, Groundhopping, großartige sowie niederschmetternde BVB-Erlebnisse - und eine Ehefrau, die das trotz Stirnrunzeln mitmacht.

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Herr Wegscheider, seit wann schlägt Ihr Herz für die Borussia?

Ich habe mit neun Jahren angefangen, die Bundesliga im Fernsehen zu gucken. Die Verbindung zum BVB war Matthias Sammer. Er ist ja auch Dresdner. Und dann ist Dortmund 1994/95 direkt Meister geworden. So ist meine Sympathie zum BVB gewachsen und ich habe die Spiele zu Schulzeiten als Fernseh-Fan von Dresden aus verfolgt.


Wann hat es Sie das erste Mal ins Westfalenstadion verschlagen?

Das war im Jahr 2001. Wir waren damals zu dritt, ich und zwei Kumpels. Für die Anreise haben wir uns Wochenendtickets besorgt. Heißt: 5.30 Uhr in Dresden los, neun Stunden unterwegs, mit fünf Bahnen, vier Mal umsteigen. 14.30 Uhr waren wir in Dortmund. Über eine Kleinanzeige im „kicker“ hatten wir uns vorab für 80 Mark Tickets besorgt. Das Spiel war am 7. April, Block 14, gegen die Bayern, Stefan Effenberg sah damals die Rote Karte (Anm. d. Red.: Bixente Lizarazu und Evanilson ebenfalls). Das erste Mal im Stadion, es war irre. Wir kannten ja damals keinen. Wir kamen in den Block und wurden erstmal angeäfft: „Verpisst euch, das ist unser Stammplatz!“. Und wir nur so: „Okay, okay…“ (lacht)

Als Dauerkarten-Inhaber in den USA: Für den BVB fliege ich extra nach Deutschland

Augustin Wegscheider bei seinem ersten Besuch im Westfalenstadion im Jahr 2001. © Privat

Und trotzdem hat Sie der erste Stadionbesuch angefixt…

Ja. Damals waren die Ultras noch oben in Block 82. Ich war total fasziniert und habe ganz oft nach oben geschaut. Die sangen das ganze Spiel lang. Ich war echt beeindruckt. Und ab da wurde es rapide schlimmer mit dem Fan-Dasein.


Heißt konkret?

Kurz darauf habe ich Jens Volke kennengelernt. Und zwar über eine Newsgroup – eine Art Onlineforum für BVB-Fans. Dieses Forum gibt es heute gar nicht mehr. Dort haben wir uns verabredet und schließlich bei einem Auswärtsspiel in Leverkusen getroffen. Wir haben zwar 0:4 verloren, uns aber auf Anhieb super verstanden. Jens Volke (Anm. d. Red.: später Fan-Beauftrager und heute Mitarbeiter in der BVB-Medienabteilung) war einer der Mitbegründer von The Unity. So bin ich richtig in die aktive Fan-Szene reingeschlittert und dann auch 2003 Mitglied bei The Unity geworden.

Wie ging es dann weiter?

Nach meinem Abi 2002 habe ich in Reutlingen studiert und bin zu relativ vielen Spielen gefahren. Ein weiterer glücklicher Zufall war, dass Daniel Lörcher (Anm. d. Red.: früher Vorsänger bei The Unity, heute Fan-Beauftragter beim BVB) aus dem Stuttgarter Raum stammt. Jens Volke stellte den Kontakt her und so bin ich immer gemeinsam mit der Familie Lörcher im Lörcher-Bulli zu den Spielen gefahren. Ab 2006 habe ich dann in München gearbeitet. Meine Kumpels waren am Wochenende Skifahren, ich bin zu den Spielen gedüst.

Wie lange ging das so?

2009 habe ich in Cambridge meinen Master gemacht. Und meine Frau kennengelernt – die „leider“ aus Chicago kommt. Nach ein paar Monaten habe ich mich mit einem Dreijahresvertrag in das US-Büro meiner Firma transferieren lassen. Und nun, neun Jahre später, haben wir zwei Kinder, die in Chicago zur Schule gehen. Je länger ich hier bin, desto weniger glaube ich dran, dass ich tatsächlich irgendwann zurückziehe (lacht).


Serie über BVB-Fans weltweit
  • In unserer Serie „Schwarzgelbe Fan-Welt“ stellen wir in unregelmäßigen Abständen außergewöhnliche BVB-Fans vor - egal ob prominent oder weniger bekannt, ob am Borsigplatz geboren oder wohnhaft am anderen Ende der Welt.
  • Sie kennen einen BVB-Fan mit einer außergewöhnlichen Geschichte? Dann schreiben Sie uns eine Mail an bvb-extra@lensingmedia.de - und sagen Sie uns, was diesen Fan so besonders macht. Vielleicht erzählen wir dann bald schon seine Geschichte.

Eine Dauerkarte haben Sie aber trotzdem noch?

Ja, die habe ich noch. Block 13. Ein Kumpel von mir nutzt die immer. Sie soll ja nicht ungenutzt bleiben. Natürlich unter der Bedingung: Wenn ich komme, gehe ich selber ins Stadion.


Wie groß ist denn das Heimweh?

Wir fühlen uns als Familie sehr wohl in Chicago, aber ein bisschen Heimweh gibt es natürlich trotzdem. Die drei Hauptgründe sind: Der BVB, Familie und Freunde – und die deutschen Autobahnen.


Ist das Autofahren in den USA echt so eine Qual?

Als ich in München gewohnt habe, bin ich sehr viel Auto gefahren. Schon zu den Heimspielen war es ja relativ weit. Dann die Familie in Dresden – da bin ich oft im Dreieck gefahren. Von Dresden nach München habe ich mit meinem kleinen 1er BMW damals 3 Stunden gebraucht, von Dortmund nach München 4 Stunden und 15 Minuten. Das ging nur mit schnellem Fahren. In den USA machen alle ihren Tempomat auf 60 Meilen pro Stunde (Anm. d. Red.: ca. 96 km/h) – da schlaf ich fast ein (lacht).


Wie sieht es mit Ihrer Familie aus? Schlagen deren Herzen auch für Schwarzgelb?

Unsere Töchter sind jetzt vier und sechs Jahre alt. Die beiden versuche ich gerade heranzuführen. Sie sind jetzt nicht von sich aus die riesigen Fußballfans, ziehen aber natürlich über den Papa mit und waren auch schon zweimal mit im Stadion: Diese Saison beim 2:0 gegen Wolfsburg haben sie einen Sieg gesehen. Wobei meine Große etwas durch war – und in der zweiten Halbzeit eingeschlafen ist. Und die Kleine hat vor Pacos Freistoß zum 1:0 angekündigt, dass sie jetzt ganz doll ihre Daumen drückt und der Ball dann reingeht. Das hat dann ja auch echt geklappt. Das fand sie mega gut und hat sich gefreut: „Yeah, I made Borussia win!“ („Ich hab dafür gesorgt, dass Borussia gewinnt!“)


Und was war das andere Spiel?

Die 1:2-Niederlage gegen Mainz in der Vorsaison. Das war nicht so toll. Da haben sogar meine Töchter gesagt: „Daddy, we don’t think they are really trying…“ („Daddy, die geben sich gar nicht richtig Mühe…“)

Als Dauerkarten-Inhaber in den USA: Für den BVB fliege ich extra nach Deutschland

Auch auf der Arbeit werden die BVB-Spiele schon mal live geschaut. © Privat

Wie sieht’s mit Ihrer Frau und Fußball aus?

Sie war von Haus aus kein Fussballfan. In den 90er-Jahren hat sie die Chicago Bulls angefeuert. Ein bisschen habe ich sie zwar mit angesteckt und sie guckt auch ab und an Spiele mit uns, aber sie ist eher der sentimentale Typ. Mats Hummels bei Bayern, Robert Lewandowski bei Bayern, Jürgen Klopp bei Liverpool. Das waren alles ihre Lieblinge am Anfang unserer Beziehung. Sie fragt: ‚Warum sind die jetzt weg?‘ (lacht) Insofern freut sie sich sehr, dass Hummels wieder zurückkommt.


Unterstützen Sie auch lokale Vereine in Chicago oder schauen sich andere Sportarten an?

Ich war schon ein paar Mal bei Chicago Fire, wo ja zurzeit auch Bastian Schweinsteiger spielt. Aber das ist eine ganz andere Erfahrung als in Dortmund auf der Süd zu stehen. Außerdem bin ich ein bisschen zum Eishockey-Fan geworden. Über meinen Arbeitgeber habe ich Karten für das Stanley-Cup-Finale bekommen, als die Chicago Blackhawks 2015 den Titel gewonnen haben. Das war natürlich super. Es ist auch live ein toller Sport – nur die Stimmung ist hier ganz anders. Manchmal wird über die Stadionbildschirme „Make some noise!“ („Macht mal Lärm!“) eingeblendet. Aber ansonsten ist die Nationalhymne vor dem Spiel der lauteste Moment. Dann gehen alle steil.


Wie verfolgen Sie denn in den USA die Borussia? Schauen Sie alle Spiele?

Ja, auf jeden Fall! Und bei ungefähr fünf Spielen pro Saison bin ich auch vor Ort.


Das ist eine beachtliche Quote…

Also wenn es ein wichtiges Spiel ist, fliege ich auch nur dafür nach Deutschland. Zum Derby zum Beispiel, oder zu Final-Spielen.


Wollen Sie damit sagen, Sie sind für das letzte Derby (Anm. d. Red.: 4:2 für Schalke) extra nach Deutschland geflogen?

Ja, das war scheiße. Aber da war ich dabei.

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Augustin Wegscheider mit Freunden vor dem Westfalenstadion. © Privat

Da geht die Liebe zum BVB aber auch ganz schön ins Geld, oder?

Das stimmt. Ich versuche deshalb so oft wie möglich, diese Flüge mit beruflichen Terminen zu verbinden. Ich arbeite als Unternehmensberater im Automobil-Bereich. Da gibt es zum Glück relativ viele gute Gründe, in Deutschland einen Termin zu haben. Ich versuche an jede Geschäftsreise nach Deutschland ein Wochenende dranzuhängen, entweder um Borussia oder meine Familie zu sehen – oder im Idealfall beides.


Kommt aber vermutlich nicht so häufig vor...

Das klappt so mittelsuper. Manchmal gibt es aber auch einfach geile Zufälle. Neulich war ich auf einer Konferenz in London. Die fand genau an dem Tag statt, als Dortmund in der Champions League gegen die Tottenham Hotspur gespielt hat. Das Spiel (Anm. d. Red.: 0:3 für Tottenham) war zwar auch eher doof. Aber mit der Zeit habe ich auch meine Mama angesteckt. Mittlerweile hört sie sich immer die Spiele mit Nobby Dickel im Netradio an, sie war auch schon zweimal beim Pokalfinale in Berlin dabei. Und zum Spiel gegen die Spurs habe ich sie extra von Dresden nach London einfliegen lassen.


Und wie schauen Sie die Spiele, wenn Sie nicht live dabei sein können?

Hier in Amerika werden die Spiele bei Fox Sports gezeigt. Also entweder laufen sie tatsächlich im Fernsehen, oder ich streame sie auf dem Handy oder Laptop. Neuerdings gibt es in Chicago auch einen Fanclub: BVB Midwest. Der Club schaut die Spiele zusammen in einem Pub. Da war ich bislang nur zwei Mal. Das ist mir aber eigentlich nix. Weil ich immer sehr angespannt bin während der Spiele. Und im Pub gibt es immer wieder neue Leute, die dann mit einem quatschen wollen. „Wo kommst du her? Was machst du so?“. Und man denkt sich nur: „Ey, ich guck gerade das Spiel.“ Und zu allem Überfluss ist die Kneipe auch noch die Stammkneipe des Chicagoer Bayern-Fanclubs. (lacht) Deshalb guck ich die Spiele meistens lieber alleine.

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Der BVB-Fanclub Midwest schaut die Spiele zusammen in einem Chicagoer Pub - leider zusammen mit dem Bayern-Fanclub. © Privat

Und Ihre Familie lässt Sie dann auch lieber in Ruhe? Oder schaut sie mit?

Ich versuche meine Kinder zu motivieren, mitzugucken. Ich habe ihnen auch die neuen Trikots bestellt. Das Problem: Die Kinder haben Samstagvormittags viele Termine. Kindergeburtstage, Ballettstunden und so weiter. Manchmal muss ich sie also irgendwo hinfahren – und sitze dann mit meinem Handy und Kopfhörern in der Ecke (lacht). Oder ich mache zur Not das Netradio im Auto an. Also irgendwie bin ich immer live dabei.



Vom 15. bis zum 21. Juli ist der BVB auf USA-Reise. Statten Sie der Borussia dann einen Besuch ab?

Das ist ein bisschen schade. Da bin ich gerade in Cambridge. Wir haben unser zehnjähriges Abschluss-Jubiläum. Das ist in dem Fall dann doch wichtiger. Letztes Jahr waren wir aber vor Ort als der BVB in Chicago war. Da gibt es eine witzige Geschichte.


Ich bin gespannt…

Unsere Große hat damals bei einem zweistündigen BVB-Training für Kids teilgenommen. Auch Lars Ricken hat vorbeigeschaut. Ich war relativ neutral gekleidet, meine Frau hatte sich mein Trikot geliehen und eine schwarzgelbe Mütze auf. Und dann hat Lars Ricken eine kurze Rede gehalten: „Kinder, ihr wisst nicht wer ich bin. Aber eure Väter wissen es noch.“ Und dann hat er auf meine Frau gezeigt und gesagt: „Oder eure Mutter weiß es noch“ – weil sie rein optisch ja vermeintlich der größte Fan in unserer Familie war. (lacht) Dann hat sie noch ein Foto mit Lars Ricken gemacht.

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Auf der USA-Reise 2018 wurde dem BVB natürlich ein Besuch abgestattet. © Privat

Wie lautet Ihr Fazit der vergangenen Saison? Der BVB ist Vizemeister geworden, hatte aber zwischendurch mit neun Punkten Vorsprung mindestens eine Hand an der Schale. Sind sie stolz oder enttäuscht?

Ich bin eher frustriert. Wir hatten es komplett im Griff - und haben dann durch so unnötige Spiele wie gegen Düsseldorf oder Nürnberg den Vorsprung verspielt. Auch das Derby war total unnötig, dieser sinnlose Hand-Elfmeter, die Roten Karten. Auch das Remis in Bremen war unnötig. Deswegen bin ich eher frustriert. Das klingt mit Blick auf die Saison davor natürlich undankbar. Vieles war in diesem Jahr besser. Aber wenn man dann endlich mal wieder die Chance hat… Ich fand es mega nervig, sich am Ende wieder die Kommentare der ganzen Bayern-Fans antun zu müssen.


Was war denn in all den Jahren Ihr schönstes BVB-Erlebnis?

Wahrscheinlich das 5:2 im DFB-Pokalfinale 2012 gegen die Bayern. Oder der 3:1-Derbysieg in der Saison 2010/11 – als wir alle nicht in GE waren und Shinji Kagawa zwei Tore geschossen hat. Danach haben wir in Dortmund Im Rabenloh mit den Spielern gefeiert. Ich habe sogar noch ein Foto mit mir und Mats Hummels. Das war geil.

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Augustin Wegscheider (l.) und ein Freund bejubeln die Meisterschaft 2011. © Privat

So langsam sind wir am Ende des Interviews angekommen. Ich muss kurz überlegen, ob ich noch irgendeine Frage vergessen habe…

Die Frage nach dem schlimmsten Erlebnis.


Gerne. Das letzte Derby vielleicht?

Derbyniederlagen sind immer schlimm. Aber: Das Champions-League-Finale 2013 war echt Grütze. Das war für mich eine 24-Stunden-Reise. Ich bin aus den USA nach London geflogen, direkt zum Stadion gefahren, dann kommt Robben in der 89. Minute – und um 7 Uhr morgens saß ich wieder im Flieger. Als ich wieder Zuhause war, sagt meine Frau: „Schön, dass du wieder da bist. Dann kannst du jetzt ja was mit den Kindern machen.“ Und ich sag nur: „Nein, ich bin so sauer, mir geht gerade alles auf den Keks!“ Das war echt nervig...


Wenn man das alles so hört: Runzelt Ihre Frau nicht manchmal die Stirn darüber, wie ausgeprägt Ihre Liebe zum BVB ist? Meine würde es tun…

Regelmäßig (lacht). Aber da es ja nicht erst angefangen hat, nachdem wir uns kennengelernt haben, ist es eher so: Du wusstest doch, worauf du dich einlässt.


Sie kennt es also nicht anders…

Wir haben uns gegen Ende des Studiums kennengelernt und waren gerade ein paar Wochen zusammen, da habe ich zu ihr gesagt: „So, ich bin jetzt mal einen Monat weg.“ Und sie so: „Wie, du bist weg?“ Ich: „Tja, ich bin jetzt für einen Monat in Südafrika bei der WM.“ Sie: „Ist das dein Ernst? Was machst du denn da?“. Ich: „Ich geh zu 13 Spielen.“ Und sie nur so: „Guck das doch einfach im Fernsehen…“ (lacht)

Als Dauerkarten-Inhaber in den USA: Für den BVB fliege ich extra nach Deutschland

Augustin Wegscheider mit seinem Ticket vom Champions-League-Finale 2013. © Privat

Sie sind also nicht nur Borusse, sondern auch Groundhopper?

Ich war nie ein großer Hopper, bin aber bei der WM 2006 ein bisschen auf den Geschmack gekommen. Damals habe ich sieben Spiele besucht, unter anderem das Viertelfinale gegen Argentinien und das Halbfinale in Dortmund gegen Italien. In Südafrika hatte ich dann das Team-Ticket England und wollte so viele Stadien wie möglich mitnehmen. In Italien war ich auch öfter unterwegs, egal ob erste, zweite oder dritte Liga. Und in London habe ich die zwölf größten Stadien abgeklappert. Also es gibt nicht nur den BVB, ich interessiere mich generell sehr für Fußball.

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