Mo Dahoud (r.) hat sich beim BVB wieder in den Fokus gespielt. © picture alliance/dpa/dpa-Pool
Borussia Dortmund

Auf Abruf: BVB-Spieler Mahmoud Dahoud hofft noch auf die EM – und ein Angebot

Sonne tanken, durchschnaufen und immer wieder aufs Handy schauen: BVB-Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud erholt sich nach dem Saisonende im Urlaub am Golf - und spekuliert auf einen Anruf.

Ein wenig Hoffnung hatte sich Borussia Dortmunds Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud durchaus gemacht und auf eine Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft spekuliert. Im Aufgebot, das Bundestrainer Joachim Löw für die Europameisterschaft berufen hat, fehlte der U21-Europameister von 2017 dann aber doch.

BVB-Profi Dahoud wartet auf den Durchbruch in der Nationalmannschaft

Nach seinen ersten beiden Einsätzen für die A-Nationalmannschaft im Herbst 2020 gegen die Türkei und Tschechien hat es noch nicht ganz gelangt für die Berufung. Noch nicht. Denn Löw hat den Deutsch-Syrer öffentlich gelobt („Mo ist ein Spieler, von dem wir wissen, was für eine gute Entwicklung er beim BVB in den letzten Monaten gemacht hat“) und ihm in Aussicht gestellt, dass er nachnominiert werden könnte. „Falls etwas passieren sollte, ist er eine sehr gute Alternative“, sagte der scheidende Bundestrainer.

Das erfuhr Dahoud auch im Telefonat. Er bekam erklärt, dass er sich gedulden müsse. Im DFB-Team ist kein Mannschaftsteil so hochwertig bestückt wie das zentrale Mittelfeld, wo sich Ilkay Gündogan, Toni Kroos, Leon Goretzka und Joshua Kimmich um maximal drei Plätze streiten. Aber er weiß auch: Eine Verletzung oder Erkrankung sei keinem Mitspieler gewünscht – im Handumdrehen vor Ort bei der Nationalmannschaft wäre der Dortmunder im Fall der Fälle.

Dahoud kann mit Vertragsgesprächen in Dortmund planen

Sicherer als ein Nachrücker-Platz im EM-Kader kann Dahoud mit Vertragsgesprächen mit Borussia Dortmund planen. Nach dreieinhalb wenig überzeugenden Jahren hat sich der 25-Jährige in den vergangenen Monaten im Zentrum beim BVB als nahezu unverzichtbar erwiesen und in den Mittelpunkt gespielt. Diese starken Leistungen sollen in eine neue Verabredung münden, die den bis 2022 datierten Vertrag ersetzt. Sportdirektor Michael Zorc hat ein Treffen angekündigt. Die Spielerseite hat alle Anfragen und Interessensbekundungen aus dem Ausland, vor allem von Top-Klubs aus der Premier League sowie aus Italien, zunächst hintenangestellt. Für Dahoud wäre der BVB nach Informationen der Ruhr Nachrichten die erste Wahl.

Über den Autor
BVB-Redaktion
Jahrgang 1980, liebt Sport und lebt (meistens) sportlich. Erste journalistische Gehversuche mit 15. Einser-Diplom in Sportwissenschaft an der Universität Hamburg (2006). Heinz-Kühn-Stipendiat. Seit 2007 bei Lensing Media tätig. Seit 2012 BVB-Reporter.
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