BVB-Berater Matthias Sammer: „Das werde ich Aki Watzke nie vergessen“

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund setzt auf die Dienste von Matthias Sammer. Der BVB-Berater meldet sich in der Öffentlichkeit aber eigentlich nicht zu Wort. Jetzt schon.

Dortmund

, 05.10.2020, 12:44 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (l.) und Borussia Dortmunds Berater Matthias Sammer bei einer Sitzung. (Archiv)

BVB-Boss Hans-Joachim Watzke (l.) und Borussia Dortmunds Berater Matthias Sammer bei einer Sitzung. (Archiv) © picture alliance/dpa

Beim BVB agiert Matthias Sammer im Hintergrund. Offiziell ist er nur ein externer Berater – und doch an vielen wichtigen Entscheidungen direkt beteiligt. Dass sich die Wege von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke und Sammer, dem ehemaligen leitenden Angestellten des FC Bayern München, noch einmal kreuzten, galt lange als unwahrscheinlich. Doch es funktioniert.

BVB-Berater Matthias Sammer unterstützt Dortmunder Führungsriege

„Das werde ich Aki Watzke nie vergessen“, sagt Matthias Sammer in einer Talkrunde mit dem Kicker. „Dafür bin ich ihm ausgesprochen dankbar“, so der BVB-Berater. Denn um erfolgreiche Arbeitskollegen zu werden, mussten diverse Differenzen aus dem Weg geräumt werden. Vor zweieinhalb Jahren reichte man sich die Hand – und bestimmt seitdem zusammen mit BVB-Sportdirektor Michael Zorc und Sebastian Kehl den Kurs von Borussia Dortmund. Mit Erfolg, auch wenn ein großer Titel noch fehlt.

Genau dafür ist Sammer eigentlich der richtige Mann. 1995 und 1996 feierte er als Spieler zusammen mit dem BVB die Meisterschaft, 2002 auch als Trainer. Seit Sommer 2018 ist er als externer Berater zurück an der Strobelallee, pendelt von München aus. Private Gründe hätten ihn nach seiner Zeit beim FC Bayern an die bayerische Landeshauptstadt gebunden.

Sammer gegen Watzke: FC Bayern München gegen Borussia Dortmund

Von 2012 bis 2016 gestaltete Sammer dort die Erfolge des Rekordmeisters mit, geriet oft mit Borussia Dortmund – national der größte Rivale des FC Bayern München – aneinander und lieferte sich teils heftige Wortgefechte mit BVB-Boss Watzke. „Da, wo ich war, wollte ich Erfolg haben. Jede Niederlage ist schlimm, ich bin ein saumäßiger Verlierer“, gesteht Sammer. Kein Wunder also, dass es zu Reibereien mit der Konkurrenz kam.

Seine Antipathie gegenüber Niederlagen will Sammer gewinnbringend für den BVB nutzen. Erfolge sollen her, Titel spiegeln diese Erfolge wider. Doch Sammer will mit Borussia Dortmund nichts überstürzen, stimmt mit der Vereinsführung darin überein, kein klares Saisonziel auszurufen. „Es kommt jetzt darauf an, eine gewisse Stabilität zu erzielen“, sagt Sammer.

Auf BVB-Berater Sammer wartet noch viel Arbeit in Dortmund

Die Leistungen des BVB in der Anfangsphase der Bundesliga – Hurra-Fußball gegen Gladbach und Pleiten-Pöhlerei gegen Augsburg – haben gezeigt, wie wichtig das Erreichen dieser „gewissen Stabilität“ ist. Und wie viel Arbeit noch auf BVB-Berater Matthias Sammer wartet.

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