Borussia Dortmund

BVB gegen Kiel: Terzic sucht Dahoud-Ersatz – und spricht über Wechselgerüchte

Der BVB will gegen Holstein Kiel den Einzug ins Pokalfinale perfekt machen. Edin Terzic sucht einen Ersatz für den gesperrten Dahoud - und spricht über die aufkommenden Wechselgerüchte.
Lässt die Wechselgerüchte an sich abprallen: BVB-Trainer Edin Terzic. © imago / Kirchner-Media

Borussia Dortmund geht als klarer Favorit ins Pokal-Halbfinale gegen den Zweitligisten Holstein Kiel (Samstag, 20.30 Uhr, live in der ARD und bei Sky). Personell ist die Lage beim BVB entspannt – Trainer Edin Terzic muss sich aber um einen Ersatz für den zuletzt stark aufspielenden, gegen die „Störche“ aber gesperrten Mahmoud Dahoud bemühen. Hier dürfte Thomas Delaney erste Wahl sein.

BVB-Trainer Edin Terzic: „Ich spiele dieses Spiel nicht mit“

Erstmals äußerte sich Terzic auf der Pressekonferenz am Donnerstag zu den Anfang der Woche aufgekommenen Wechselgerüchten (VfL Wolfsburg, Werder Bremen) um seine Person: „Ich möchte dieses Spiel nicht mitspielen. Wir haben uns klar geäußert, wie meine Zukunft aussehen wird. Aktuell gibt es für mich nur ein Thema – dass wir uns für die Champions League qualifizieren und vielleicht einen Titel nach Dortmund holen.“

Michael Zorc erklärte: „Wir planen ganz klar mit Edin im Trainerteam für die neue Saison und hoffen, dass sich an dieser Planung nichts ändert.“ Lachend fügte der BVB-Sportdirektor an: „Aber man sieht ja, dass die Ablösesummen weiter steigen. Mal abwarten.“ Zorc bezog sich dabei auf die verhältnismäßig hohen Ablösesummen, die in diesem Sommer für Trainer bezahlt werden. Für Julian Nagelsmann soll der FC Bayern München an RB Leipzig bis zu 25 Millionen Euro überweisen, Adi Hütter kostet Borussia Mönchengladbach 7,5 Millionen Euro. Da ist Marco Rose (fünf Millionen Euro) für den BVB fast schon ein Schnäppchen.

BVB-Sportdirektor Michal Zorc: „Situation auf dem Trainermarkt ist außergewöhnlich“

Für Zorc ist es ein ungewohntes Bild: „Die Situation auf dem Trainermarkt ist außergewöhnlich. Es kann sein, dass alle Top-Teams in der Bundesliga den Trainer wechseln. Das ist keine einfache Situation und nicht so zu sehen wie bei den Spielern. Wenn ein Trainer weg möchte, macht es keinen Sinn, auf Vertragserfüllung zu bestehen. Als Vereinsfunktionär sehe ich das etwas traditioneller, zurückhaltender.“

Unser Live-Ticker der BVB-Pressekonferenz zum Nachlesen:

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