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BVB-Gegner in der Champions League: Manchester City und die Superlative

Um Manchester City sportlich und finanziell zu beschreiben, müssen Superlative her. In mehreren Punkten setzt der Champions-League-Gegner des BVB Maßstäbe.
Der Geldhahn von Manchester City: Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan machte aus dem englischen Durchschnittsklub einen Verein der Superlative.
Der Geldhahn von Manchester City: Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan machte aus dem englischen Durchschnittsklub einen Verein der Superlative. © dpa

Manchester City, der Gegner des BVB im Viertelfinale der Champions League, ist sportlich und finanziell ein echtes Schwergewicht. Dass dem BVB vor dem Hinspiel (Dienstag, 21 Uhr, live bei DAZN) kaum Chancen eigeräumt werden, hat unter anderem mit den finanziellen Voraussetzungen zu tun. Auch bei der Borussia wird mit hohen Millionenbeträgen gehandelt. Blickt man aber auf die Entwicklung von City, reichen Millionen schon gar nicht mehr aus. Die Citizens sind ein Klub der Superlative.

BVB-Gegner Manchester City verfügt über eine Milliarden-Truppe

1,03 Milliarden Euro beträgt der Marktwert von Manchester City laut des Portals „transfermarkt.de“. Das Team von Pep Guardiola hat damit aktuell den wertvollsten Kader weltweit. Nur der Marktwert des FC Liverpool mit Ex-BVB-Coach Jürgen Klopp knackt in dieser Saison auch die Milliardengrenze. Zum Vergleich: Dortmunds Spieler sind mit 581 Millionen Euro knapp die Hälfte wert.

Insgesamt ist Manchesters Kader zwar wertvoller, aber mit einem Borussen können auch die Citizens nicht mithalten: Erling Haaland. 130 Millionen Euro ist der norwegische BVB-Stürmer wert. In Kevin De Bruyne und Raheem Sterling liegen aber auch zwei Spieler aus Guardiolas Mannschaft im dreistelligen Bereich (beide 100 Millionen Euro).

BVB-Gegner Manchester City gibt 1,62 Milliarden Euro aus

Ein so hoher Kader-Marktwert kommt nicht von ungefähr und verlangt auch dementsprechend hohe Ablösen. Rekord-Transfer des Scheich-Klubs ist Kevin De Bruyne. Zur Spielzeit 2015/16 kam der Belgier für 76 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg. Für die rapide Entwicklung der Ablösesummen bis zur Corona-Pandemie ist das noch eine verhältnismäßig geringe Summe. De Bruyne liegt damit bei den Rekordablösen lediglich auf Platz 25.

Trotzdem war der Scheich-Klub 2019 der erste Verein, der über eine Milliarde Euro in seinen Kader investierte. Insgesamt gab der arabische Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan zwischen 2009 und 2019 satte 1,62 Milliarden Euro für Manchester City aus.

BVB-Gegner in der Champions League: Agüero ist ManCity treu

Der dienstälteste Spieler in den Reihen von ManCity ist übrigens Sergio Agüero. Seit nunmehr zehn Jahren steht der Rekordtorschütze beim Scheich-Klub unter Vertrag, wird den Verein zum Ende der Saison allerdings verlassen.

Seit 2010/11 gewann ManCity viermal die englische Meisterschaft, viermal den EFL-Cup, zweimal den FA Cup und dreimal den Community Shield. Einen internationalen Titel sucht man seit der Scheich-Übernahme im Regal aber noch vergeblich.

Manchester City hält den Premier-League-Rekord

Die Meisterschaft gehörte in den vergangenen Jahren fast schon zum Standard für City. Doch was der Mannschaft in der Saison 2017/18 gelang, setzte noch einmal ganz neue Maßstäbe. Mit 100 Punkten aus 38 Spielen stellte das Team von Pep Guardiola einen Premier-League-Rekord auf. Noch nie erreichte eine Mannschaft so viele Punkte in einer Spielzeit.

Auch in dieser Saison ist die Mannschaft wieder auf Meisterschaftskurs. Sieben Partien vor Ende haben sie 14 Punkte mehr, aber auch ein Spiel mehr als der Tabellenzweite und Lokalrivale Manchester United.

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