Borussia Dortmund

BVB-Geschäftszahlen: Frühes Aus in den Pokalwettbewerben drückt den Umsatz

Das frühe Ausscheiden in den Pokalwettbewerben drückt bei Borussia Dortmund erwartungsgemäß auf die Umsatzzahlen des dritten Quartals. Es gibt aber auch positive BVB-Entwicklungen.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. © dpa

Im Berichtszeitraum (1. Januar bis 31. März 2022) sank die Bruttokonzerngesamtleistung von 85,8 auf 64,4 Millionen Euro, die Konzernumsatzerlöse sanken von 80,0 im Vorjahreszeitraum auf nun 64,2 Millionen Euro.

Deutlicher BVB-Verlust bei der TV-Vermarktung

Der Rückgang ist nahezu ausschließlich den sinkenden Einnahmen in der TV-Vermarktung (24,9 statt 49,4 Millionen Euro) durch das Ausscheiden in der EL-Zwischenrunde geschuldet. Im Vorjahr hatte der BVB noch das Viertelfinale in der Champions League erreicht – mit entsprechenden Einnahmen aus der TV-Vermarktung. Steigerungen waren hingegen im Bereich der Werbung (30,2 statt 24,7 Millionen Euro), zu verzeichnen, im Vergleich zum Vorjahr sorgte auch die Teilzulassung von Zuschauern wieder für zumindest geringe Einnahmen im Spielbetrieb (1,8 Millionen statt 0 Euro) und im Bereich Conference & Catering (3,2 statt 1,1 Millionen Euro).

Trotz des Rückgangs bei den Konzernumsatzerlösen im dritten Quartal steuert der BVB für das gesamte Geschäftsjahr 2021/22 auf ein deutliches Plus hin. Sie stiegen in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 276,8 Millionen Euro, ein Plus von 7,6 Prozent (19,5 Millionen Euro).

Die Corona-Pandemie hält den BVB weiterhin in Atem

Der Konzernfehlbetrag für das dritte Quartal betrug 26,6 Millionen Euro., noch einmal rund acht Millionen Euro mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Corona-Pandemie hält den BVB also auch weiterhin in Atem. Besserung ist durch die Rückkehr zur Vollauslastung für das vierte Quartal allerdings in Sicht. Dass im Konzernergebnis für die bisherigen drei Quartale des laufenden Geschäftsjahrs nach Steuern weiterhin ein Plus von 10,9 Millionen Euro steht (Vorjahreszeitraum minus 45,0 Millionen Euro), resultiert im Wesentlichen aus erhöhten Einnahmen aus Transfergeschäften (60,3 zu 9,8 Millionen Euro), vorrangig aus dem Transfer von Jadon Sancho zu Manchester United.

Gestiegen sind trotz fehlender Prämienzahlungen nach dem frühen sportlichen Aus im internationalen Wettbewerb auch im dritten Quartal die Personalaufwendungen (+ 2,3 Millionen Euro), kumuliert auf alle bisherigen Quartale ist ein Plus von 10,3 auf 166,9 Millionen Euro zu verzeichnen.

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