Harmonieren bislang gut miteinander: BVB-Trainer Enrico Maaßen und sein Neuzugang Marco Pasalic © Thomas Bielefeld
Dritte Liga

BVB-II-Spieler wird mit einer Nominierung für die U21-Nationalmannschaft belohnt

BVB II ist als Aufsteiger stark in Drittliga-Saison gestartet. Acht Punkte aus vier Spielen. Jetzt reist das Team am Mittwochabend (19 Uhr) nach Osnabrück, um die nächsten Punkte einzufahren.

Für einen BVB-II-Spieler gibt es schon vor der Begegnung beim VfL Osnabrück positive Nachricht. Marco Pasalic wurde in den Kader der kroatischen U21-Nationalmannschaft berufen. „Ich kann gar nicht beschreiben, wie stolz ich bin, für die kroatische Nationalmannschaft zu spielen, denn ich sage schon seit meiner Kindheit, dass Kroatien mein Heimatland ist“, erklärt Pasalic.

Zwei Tore und eine Vorlage stehen bisher in den ersten vier Drittliga-Partien für ihn zu Buche. In der vergangenen Woche kam er zudem für die Profis im Supercup gegen den FC Bayern München zum Einsatz.

Gegen die Bayern wurde auch Antonios Papadopoulos eingewechselt. Er wird, wie auch schon am Samstag gegen den 1. FC Saarbrücken (0:0), am Mittwoch zusammen mit Pasalic gegen den VfL Osnabrück auf dem Feld stehen. Für Trainer Enrico Maaßen besteht keine Dringlichkeit, die Startelf zu verändern. Der BVB war beim Remis das dominantere Team. Einzig die Chancenverwertung verhinderte einen möglichen Sieg.

„Wir müssen im letzten Drittel die Angriffe besser zu Ende spielen. Wir müssen da ruhiger und cooler bleiben“, sagt Papadopoulos. Der Neuzugang aus Halle stand zum ersten Mal für den BVB II in der Meisterschaft auf dem Platz. Zuvor weilte er im Bundesliga-Team von Marco Rose.

„Das war natürlich eine aufregende Zeit für mich“, sagt er. Für ihn sei es kein Problem, zwischen den Mannschaften zu wandeln. „Egal, bei welchem Team ich bin. Ich biete mich immer an. Für mich zählen immer nur 100 Prozent.“

Er habe sich in der Dreier-Abwehrkette mit Niklas Dams und Lennard Maloney wohlgefühlt. „Das war ein solider Auftritt von Papa“, erklärt Maaßen nach dem Saarbrücken-Spiel, „wir hätten in der ersten Halbzeit hinten den Ball aber schneller spielen müssen, um den Gegner mehr bewegen zu können.“ Das soll in der Partie gegen den VfL Osnabrück besser umgesetzt werden.

Das Team von der Bremer Brücke ist mit einem 2:1-Sieg gegen den 1. FC Saarbrücken in die Spielzeit gestartet. Es folgten zwei Niederlagen gegen Wehen Wiesbaden (0:1) und MSV Duisburg (0:1). Am vergangenen Wochenende endete die Begegnung gegen Würzburg mit 1:1. Somit findet sich das hoch gehandelte Team mit gerade einmal vier Zählern auf Rang 14 wieder.

Der Klub hat nach dem schwachen Start in dieser Woche gleich reagiert und Aaron Opoku vom Hamburger SV ausgeliehen. Der 22-jährige Flügelspieler stand beim Zweitligisten dreimal im Kader, weist aber keine Einsatzminuten vor. In der Vorsaison spielte er 21 Mal für den Zweitligisten Jahn Regensburg. Also ein Spieler, der neue Qualität ins Osnabrücker Spiel bringt.

Nach den bisher gezeigten Leistungen kann der BVB II in Osnabrück mit ganz breiter Brust auflaufen. Die Entscheidungsträger haben ein Team zusammengestellt, das sich körperlich jederzeit wehren kann und spielerisch überaus flexibel ist.

In Steffen Tigges, Richmond Tachie, Pasalic, Ansgar Knauff, Tobias Raschl und Immanuel Pherai stehen sechs Akteure im Team, die in der Offensive den Unterschied ausmachen können.

Enrico Maaßen beschreibt das Duell gegen Osnabrück als „schweres aber geiles Spiel.“ Die Stimmung in Osnabrück ist eine besondere. Bis Dienstagabend waren schon 6500 Karten verkauft. 7100 Besucher darf der Klub ins Stadion lassen.

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Sportredaktion Dortmund
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