BVB-Kapitän Marco Reus: Als hätten wir zehn Spiele hintereinander verloren

Heimspiel gegen Leverkusen

BVB-Kapitän Marco Reus nervt die Kritik nach der 1:3-Niederlage bei Union Berlin. Vor dem Heimspiel gegen Bayer Leverkusen spricht der 30-Jährige Klartext.

Dortmund

, 13.09.2019, 13:30 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB-Kapitän Marco Reus: Als hätten wir zehn Spiele hintereinander verloren

BVB-Kapitän Marco Reus sagt vor dem Spiel gegen Leverkusen: „Wir müssen uns als Mannschaft und dem Trainerteam vertrauen.“ © imago

Fast einen Monat ist es her, dass Borussia Dortmund zuletzt vor eigenem Publikum gespielt hat. Am 17. August gab‘s ein 5:1 gegen den FC Augsburg, danach folgten zwei Auswärtspiele in Köln (3:1) und bei Union Berlin (1:3) sowie die Länderspielpause.

Reus: „Müssen die BVB-Fans hinter uns bringen“

Am Samstag nun wartet gegen Bayer Leverkusen (15.30 Uhr, live auf Sky) das zweite Heimspiel der noch jungen Saison auf den BVB - und Kapitän Marco Reus fordert von sich und seinen Teamkollegen eine „Trotzreaktion“, wie er gegenüber dem vereinseigenen TV-Sender erklärt hat. „Wir müssen die Fans hinter uns bringen. Mit viel Engagement, mit viel Leidenschaft, mit viel Wille - und natürlich auch mit viel Spaß.“

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Das 1:3 gegen Union Berlin habe ihm schon noch ein paar Tage in den Knochen gesteckt, sagt der offensive Mittelfeldspieler. „Aber“, mahnt der 30-Jährige, „jetzt ist irgendwann auch mal Feierabend. Das Spiel war vor zwei Wochen. Wir müssen zusehen, dass solche Spiele nicht mehr vorkommen und das wir ein anderes Auftreten haben. Egal gegen welche Mannschaft.“

Reus: „Wir waren in Berlin einfach nicht gut“

Nicht einverstanden war er mit der Art und Weise und vor allem dem Ausmaß der Kritik nach der Pleite in Berlin. „Was mich angekotzt hat, ist, dass es teilweise so dargestellt wurde, als hätten wir zehn Spiele hintereinander verloren“, sagt Reus. „Natürlich haben wir uns das anders vorgestellt, aber so etwas ist mögich im Fußball. Wir waren in Berlin einfach nicht gut. Es gilt jetzt, die Köpfe oben zu behalten und positiv zu bleiben. Wir müssen uns als Mannschaft und dem Trainerteam vertrauen.“

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