Borussia Dortmund

BVB-Lernzentrum: Neuer Wettbewerb beim Heimspiel für Zivilcourage

Das Lernzentrum von Borussia Dortmund hat einen neuen Wettbewerb ausgerufen. Dabei geht es um Solidarität und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Aktion hat einen prominenten Unterstützer.
Der Wettbewerb für Zivilcourage des BVB-Lernzentrums richtet sich unter anderem gegen Rassismus. © imago

Das Fanprojekt Dortmund und Borussia Dortmund setzen sich neben vielen weiteren Akteuren der Stadt seit Jahren gegen Diskriminierung und für Toleranz und Vielfalt ein. Ein Baustein dieser Arbeit ist das BVB-Lernzentrum, in dem Kindern und Jugendlichen Werte wie Offenheit vermittelt werden. Das BVB-Lernzentrum veranstaltet nun erneut einen „Heimspiel für Zivilcourage“-Wettbewerb unter dem Motto „Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt“.

Foto oder Video? Beide Kategorien werden vom BVB prämiert

„Zivilcourage ist ein Thema, welches uns alle betrifft und das weit über das couragierte Handeln in Gefahrensituationen hinausgeht“, schreiben die Veranstalter in einer Pressemitteilung. Der Wettbewerb richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von zwölf bis 24 Jahren. In Gruppen von zwei bis zehn Personen sollen sie sich kreativ mit dem Thema Zivilcourage auseinanderzusetzen und ihre Ideen in einem multimedialen Projekt verwirklichen.

Die Teilnehmer können sich für einen Videoclip und eine Fotostory entscheiden – in beiden Fällen muss es einen Bezug zum BVB geben. Beide Kategorien werden separat voneinander prämiert. „Uns ist wichtig, dass die Beiträge des Wettbewerbs stets unter Einhaltung der aktuell geltenden Corona-Regeln zustande kommen und wir weisen darauf hin, dass während der Erstellung dieser nicht alle Teilnehmer*innen physisch am selben Ort sein müssen“, schreiben die Macher von Heimspiel für Zivilcourage.

Ex-BVB-Profi Patrick Owomoyela unterstützt die Aktion

Im heutigen BVB-Markenbotschafter Patrick Owomoyela haben sie einen prominenten Unterstützer. „Habt ihr in dieser schwierigen Corona-Zeit eine eigene Meinung zum Thema Solidarität, gesellschaftlicher Zusammenhalt und Diskriminierung?“, fragt der ehemalige BVB-Profi in einem kurzen Video auf der Homepage der Aktion, das sich an die Teilnehmer richtet. Owomoyela ermuntert Interessierte, sich am Wettbewerb zu beteiligen und ihre Beiträge einzureichen.

Neben dem Schwerpunkt Solidarität und gesellschaftlicher Zusammenhalt soll eines der folgenden Themen Hauptbestandteil eines Beitrages sein: Zivilcourage und Gewalt, Rassismus und Diskriminierung, Migration und Interkulturalität, Homophobie oder Inklusion von Menschen mit Behinderungen. Der Beitrag wird über die Website (www.heimspielfuerzivilcourage.de) eingereicht. Der Einsendeschluss für die Beiträge ist Sonntag, 31. Oktober.

BVB-Wettbewerb als kreatives Zeichen gegen Diskriminierung

„Unser geliebter Fußball verbindet die ganze Welt miteinander und bietet uns die Möglichkeit, über Grenzen hinweg miteinander in Kontakt zu treten. Mit diesem Wettbewerb möchten wir euch einladen, ein Zeichen für Zivilcourage und gegen Diskriminierung zu setzen“, heißt es seitens der Veranstalter. Die besten Einsendungen werden prämiert. Der erste Platz wird mit einer Stadiontour durch den Signal Iduna Park und einer anschließenden Fahrt mit dem Mannschaftsbus zum BVB-Trainingsgelände belohnt. Dort dürfen die Gewinner dann auch noch den Trainingsroboter „Footbonaut“ ausprobieren, im Anschluss wartet ein gemeinsamer Imbiss.

Der zweite Platz ist ein Besuch im Dortmunder Onetwo Center. Hier können die Gewinner auswählen zwischen Padeltennis, Fußball, dem Multicourt oder einem interaktiven Spieleuniversums. Anschließend gibt es ein Essen. Den Drittplatzierten winkt ein original BVB-Trikot pro Person – jeweils mit individueller Beflockung. Der vierte Platz wird mit einem originalen BVB-Fußball pro Person ausgezeichnet.

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