Darum reduziert der BVB den Mannschaftsrat von sechs auf vier Spieler

Borussia Dortmund

Borussia Dortmund hat seinen Mannschaftsrat verkleinert – und ihn zum Ü30-Klub gemacht. Manuel Akanji, Julian Weigl und Thomas Delaney gehören nicht mehr dazu, zwei neue Spieler sind dabei.

Dortmund

, 19.08.2019, 17:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
Darum reduziert der BVB den Mannschaftsrat von sechs auf vier Spieler

Marco Reus gehört als Spielführer natürlich auch dem Mannschaftsrat an. © imago

In Kapitän Marco Reus, Vizekapitän Lukasz Piszczek, Rückkehrer Mats Hummels und Chefstratege Axel Witsel treten in der neuen Saison vier Spieler für die Belange des Teams ein, die alle mindestens 30 Jahre alt sind.

Reus (30) und Piszczek (34) waren auch in der vergangenen Saison schon im Mannschaftsrat des BVB vertreten und haben ihre Ämter behalten, Hummels (30) und Witsel (30) stoßen neu dazu. Manuel Akanji (24), Julian Weigl (23), Thomas Delaney (27) und Marcel Schmelzer (31), die im zurückliegenden Jahr Teil des Mannschaftsrat waren, sind hingegen nicht mehr dabei.

Mannschaftsrat nicht gewählt, sondern bestimmt

Anders als bei vielen anderen Klubs wurde der BVB-Mannschaftsrat vor dieser Saison nicht gewählt, sondern nach Informationen dieser Redaktion vom Trainerteam bestimmt. Dabei war die Verkleinerung von sechs auf vier Spieler, die allesamt über viel Erfahrung verfügen und zu den Leistungsträgern bei Borussia Dortmund zählen, kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung. Man erhofft sich dadurch, so heißt es, vor allem kürzere Entscheidungswege und noch mehr Führungsstärke innerhalb der Mannschaft.

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Die Mitglieder des Mannschaftsrates sind nicht nur erster Ansprechpartner für die eigenen Mitspieler, sondern auch für das Trainerteam und die Verantwortlichen. So verhandelt er unter anderem auch die Sieg- und Titelprämien mit den BVB-Bossen.

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