Borussia Dortmund

BVB-Nachwuchskraft Papadopoulos verrät ein „Geheimnis“ und sein Lieblingsgericht

Beim BVB wird Antonios Papadopoulos kurzerhand befördert und erlebt sein erstes Spiel im Signal Iduna Park. Doch so ganz stimmt das nicht. Der Verteidiger verrät ein „Geheimnis“.
BVB-Verteidiger Antonios Papadopoulos war im vereinseigenen Podcast zu Gast. © imago images/Revierfoto

Antonios Papadopoulos sollte eigentlich „nur“ für die U23 des BVB zum Einsatz kommen. Nach dem Trainingslager der Reserve in Kirchberg durfte er aber auch mit den Profis nach Bad Ragaz. Sein Trainingsfleiß wurde schließlich belohnt: Am vergangenen Samstag feierte der Deutsch-Grieche sein Bundesligadebüt im Signal Iduna Park gegen Eintracht Frankfurt. Im vereinseigenen BVB-Podcast spricht der 21-Jährige über diese besondere Erfahrung, seinen besten Freund Nico Schlotterbeck, der beim SC Freiburg spielt, und erzählt, wie sein Vater um ein Haar mal an der Seite von Jürgen Klopp aufgelaufen wäre.

Das sagt BVB-Nachwuchskraft Antonios Papadopoulos über…


… seine kurzfristige Beförderung beim BVB:
„Oben wurden Innenverteidiger gebraucht und die Position kann ich spielen. Ich habe trainiert und wurde dann belohnt. Das war ein super Gefühl.“

… sein Bundesligadebüt im Signal Iduna Park: „Wenn du da unten stehst, hast du Gänsehaut. Was witzig war und viele vielleicht nicht wissen: Ich habe mit 12 schon mal im Signal Iduna Park gespielt beim „Real Junior Cup“. Das ist so ein Kleinfeld-Turnier, bei dem wir am Ende nach Dortmund eingeladen worden sind. Beim Spiel Dortmund gegen Stuttgart damals durfte man dann in der Halbzeit zwei, drei Minuten spielen. Das gegen Frankfurt war also mein zweites Mal im Signal Iduna Park. (lacht)“

… das besondere Verhältnis zu Freiburg-Profi Nico Schlotterbeck: „Mit Nico Schlotterbeck, der jetzt bei Freiburg spielt, wurde ich da auf dem Turnier zum besten Straßenkicker gewählt. Der Nico ist auch mein bester Freund. Wir schreiben uns jeden Tag und telefonieren oft miteinander.“

… das Duell mit Schlotterbeck am Samstag beim Spiel in Freiburg: „Wir haben geschrieben und er ist glücklich, dass ich mein Debüt gemacht habe. Wir sehen uns am Wochenende und das ist eine schöne Begegnung. Aber auf dem Platz gibt es keine Freunde. Das hat mir mein Vater so beigebracht, der auch in Griechenland in der zweiten Liga gespielt hat. Nach den 90 Minuten kann man sich dann sicherlich wieder in den Arm nehmen.“

… die Herausforderung, an zwei Trainingslagern teilzunehmen: „Ich war schon ziemlich platt. Das ist ja klar, weil ich zwei Vorbereitungen hatte. Umso schöner ist es für mich, dass die Liga jetzt läuft. Die Grundlagen muss man im Trainingslager aber einfach trainieren, das gehört dazu. Wir wollen ja auch einen sehr dynamischen Fußball spielen und hoch pressen.“

… Kurztrips in seine Heimat Stuttgart und Familien-Besuche: „Ich bin ein sehr familiärer Mensch. Wenn wir mal mehrere Tage frei haben, dann fahre ich schon gerne nach Hause nach Stuttgart. Mama, Papa, meine Schwester und mein Bruder sind auch sehr oft in Dortmund. Da muss man immer gucken, wie das zeitlich passt – aber die Zeit finden wir immer wieder.“

… seine eigenen Kochkünste und die „Weltklasse“ seiner Mutter: „Die Basics kann ich: Rührei, Nudeln und so. Griechische Gerichte kann ich nicht. Was meine Mama da zaubert, ist schon Weltklasse. Sie kann sehr gut kochen und was sie macht, das kann ich noch nicht. Am liebsten esse ich Pastitsio. Das ist ein Auflaufgericht ähnlich wie Moussaka. Käsespätzle sind auch Weltklasse und sehr, sehr lecker. Oder Maultaschen mit überbackenem Ei… Schwäbische Küche ist auch sehr, sehr lecker. (lacht)“

… seinen Vater, der mal fast mit Ex-BVB-Trainer Jürgen Klopp zusammengespielt hätte: „Mein Papa hat vor meiner Geburt in der Jugend und in der Verbandsliga gespielt. Dann hat er ein Angebot aus Pforzheim bekommen und in der dritten Liga gekickt – wäre er noch ein Jahr länger dort geblieben, hätte er sogar mit Jürgen Klopp zusammengespielt. Aber er ist dann nach Griechenland in die zweite Liga und hat da Fuß gefasst. Mit Mitte 20 ist er zurück nach Deutschland, meine Schwester ist zur Welt gekommen, danach ich, dann mein Bruder und es ist etwas ruhiger geworden.“

…seine Spitznamen „Papa“ und „Toni“: „In der Familie sagen alle Toni oder Antoni. Auf dem Fußballplatz nennen mich alle Papa.“

…seinen Namensvetter und Ex-BVB-Verteidiger Sokratis „Papa“ Papastathopoulos: „Er hat eine super Karriere gemacht und hatte eine super Zeit hier in Dortmund. Ich schaue mir viel von ihm ab. Er ist so zweikampfstark und es ist erstaunlich, mit welcher Wucht er da rein geht. Er ist ein Kämpfer und ein super Typ.“

Hier gibt des die aktuelle Folge des BVB-Podcasts mit Antonios Papadopoulos:

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