Borussia Dortmund

BVB-Telegramm: Geisterspiele in Bayern kehren zurück – bald auch in NRW?

In Bayern gibt es bald wieder Bundesliga-Geisterspiele. Eine Entscheidung für NRW wird in Kürze erwartet. RB Leipzig hat die nächsten Corona-Fälle. Alle News und Gerüchte gibt es in unserem BVB-Telegramm.
Das BVB-Telegramm: Hier gibt es alle News und Gerüchte rund um Borussia Dortmund.

Alle Neuigkeiten und Gerüchte rund um Borussia Dortmund gibt es in unserem BVB-Telegramm:

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Das sind die nächsten BVB-Termine:

  • 04. Dezember, 18.30 Uhr: BVB – FC Bayern München (Bundesliga, 14. Spieltag)
  • 07. Dezember, 21.00 Uhr: BVB – Besiktas (Champions League, 6. Spieltag)


Diese BVB-Spieler fehlen derzeit:

  • Mateu Morey (Reha nach Knie-Operation)
  • Giovanni Reyna (Muskelfaserriss)
  • Thorgan Hazard (Corona-Infektion)
  • Raphael Guerreiro (muskuläre Probleme)
  • Jude Bellingham (Knieprobleme)

30. November, 15:22 Uhr: Nächste positive Corona-Tests bei RB Leipzig

Bei BVB-Konkurrent RB Leipzig kehrt weiter keine Ruhe ein. Am Dienstag fiel der Corona-Test eines Betreuers positiv aus, daraufhin sagten die Sachsen das angesetzte Mannschaftstraining ab und führten eine PCR-Testreihe durch. Die Ergebnisse sollen am Mittwoch vorliegen. Darüber berichtete die „Bild“ zuerst, später bestätigte Leipzig sogar „weitere positive Corona-Fälle im Betreuerstab“. Spieler sollen nicht betroffen sein.
Erst in der vergangenen Woche hatte es neun Corona-Fälle bei Leipzig gegeben, darunter Trainer Jesse Marsch. Nach Vereinsangaben sind alle Spieler und Betreuer vollständig geimpft oder genesen, zudem sei das kommende Bundesliga-Spiel bei Union Berlin (Freitag, 20.30 Uhr) nicht gefährdet.

30. November, 12:59: Entscheidung über Stadionkapazitäten in NRW nicht vor morgen

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst hat umfangreiche Kontaktbeschränkungen noch für diese Woche angekündigt. Zur Stunde tagen die Ministerpräsidentinnen und -präsidenten mit der geschäftsführenden Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und dem wohl künftigen Kanzler Olaf Scholz (SPD), Beschlüsse sind laut Kanzleramtsminister Helge Braun (CDU) allerdings nicht zu erwarten.

Am morgigen Mittwoch soll das anders aussehen: Dann tagt das NRW-Kabinett und will dann über weitere Corona-Maßnahmen für das bevölkerungsreichste Bundesland entscheiden. Wüst hatte weitere Kontaktreduzierungen angekündigt. Dabei geht es auch um die Frage von Zuschauerbegrenzungen bei Fußballspielen.


30. November, 10.31 Uhr: Söder verkündet Geisterspiele in Bayern

Bereits vor den Bund-Länder-Beratungen hat Bayerns Ministerpräsident Markus Söder Geisterspiele angekündigt. Damit werden unter anderem der der FC Bayern München und der FC Augsburg künftig wieder vor leeren Rängen ihre Spiele austragen. Gegenüber dem Bayerischen Rundfunk sagte Söder: „Es macht auf absehbare Zeit keinen Sinn, wieder Zuschauer zuzulassen. Es ist eine wichtige Forderung, dass wir heute bundeseinheitlich beschließen, dass wir künftig keine Zuschauer mehr zulassen. Wenn das auf Bundesebene nicht funktioniert, würden wir das für Bayern allein machen.“ Darüber hinaus äußerte sich Söder via Twitter zu den Gründen für diesen Schritt: „Die hohe Mobilität bei der An- und Abreise ist aktuell nicht verantwortbar. Der Fußball hat eine große Vorbildfunktion. Wir müssen jetzt überall Kontakte reduzieren.“


29. November, 17.34 Uhr: Dortmund gegen Bayern vor reduzierter Kulisse?

Der Ticketverkauf für den Schlager BVB-FCB wäre im Normalfall ein Selbstläufer. Wenige Tage vor dem Spitzenspiel wächst der Druck auf den Profifußball allerdings mehr und mehr. Das Land Nordrhein-Westfalen plant daher, die Kapazitäten in den Stadien zu reduzieren. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst findet klare Worte.


29. November, 17.30 Uhr: BVB-Fokus ab sofort auf Bayern-Spiel

Nach dem überzeugenden 3:1-Sieg in Wolfsburg bereitet sich Borussia Dortmund auf das Top-Spiel am kommenden Samstag (18.30 Uhr) gegen Bayern München vor. Die Schwarzgelben hoffen, dass Jude Bellingham nach seinem Schlag aufs Knie dann wieder einsatzbereit sein wird. Der junge Engländer brennt auf seinen Einsatz – auch weil er sich pudelwohl beim BVB fühlt.


29. November, 12.32 Uhr: Zuschauerbeschränkungen in den Fußballstadien in NRW?

Nordrhein-Westfalen bereitet weitere Verschärfungen bei den Corona-Maßnahmen vor. Wie die Deutsche Presse-Agentur in Düsseldorf am Montag aus Regierungskreisen erfuhr, wird das Landeskabinett an diesem Dienstag über weitere kontaktreduzierende Maßnahmen beraten. Dabei soll es den Informationen zufolge insbesondere um Großveranstaltungen und weitere Orte mit besonderem Infektionsrisiko gehen. In Deutschland hat unter anderem die Debatte Fahrt aufgenommen, ob angesichts steigender Infektionszahlen weiterhin Zuschauer in Sportstadien erlaubt werden sollten. Aktuell sind noch 67.000 Besucher im Dortmunder Signal Iduna Park erlaubt. Der 1.FC Köln bestritt das Rhein-Derby am vergangenen Samstag gegen Mönchengladbach vor ausverkauftem Haus.


29. November, 10.54 Uhr: Hertha BSC entlässt Dardai – Korkut übernimmt

Pal Dardai ist nicht länger Cheftrainer des Bundesligisten Hertha BSC. Nachdem der Hauptstadt-Klub am Wochenende im Heimspiel gegen den FC Augsburg nicht über ein 1:1-Remis hinauskam, musste Dardai seinen Posten am Montagmorgen räumen. Auch seine Assistenten Andreas „Zecke“ Neuendorf und Admir Hamzagic wurden entlassen. Dardais Nachfolger steht bereits fest: Tayfun Korkut steht ab sofort an der Seitenlinie der Berliner. Zuletzt war Korkut von Januar bis Oktober 2018 Trainer des VfB Stuttgart, nun übernimmt er bis zum Saisonende bei der Hertha.


29. November, 09.30 Uhr: Jadon Sancho trifft erstmals in der Premier League

Lange hat es gedauert, jetzt ist es endlich vollbracht: Ex-BVB-Profi Jadon Sancho hat sein erstes Tor in der englischen Premier League erzielt. Der Engländer traf zum 1:0 für Manchester United gegen den FC Chelsea. In einer einseitigen Partie gelang Jorginho, der vor Sanchos Treffer übel gepatzt hatte, per Elfmeter der völlig verdiente Ausgleich für die Mannschaft des ehemaligen BVB-Trainers Thomas Tuchel.


28. November, 20.34 Uhr: Bundesliga mittendrin in der Corona-Debatte

In der Bundesliga verdichtet sich wieder einmal der lähmende Streit über den richtigen Umgang mit der Corona-Pandemie. Zumindest in Baden-Württemberg reagierte die Politik bereits am Sonntag und kündigte im Ländle schon bald wieder Geisterspiele an. Die vom Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) geführte Landesregierung wolle am Montag und Dienstag über Corona-Verschärfungen beraten, sagte Regierungssprecher Arne Braun der Deutschen Presse-Agentur. „Aber es ist klar, dass im Profifußball Geisterspiele kommen.“

Angesichts der dramatischen Lage in Sachsen ist RB Leipzig aktuell der einzige Bundesligist, der bereits vor leeren Rängen spielen muss. „Es ist auf jeden Fall ein Nachteil und es trifft uns nicht nur wirtschaftlich, sondern möglicherweise auch sportlich“, sagte Leipzigs Geschäftsführer Oliver Mintzlaff bei DAZN. Doch das kümmert die Politik herzlich wenig. „Ich finde es hochproblematisch, was wir beim Fußball sehen“, sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach der „Bild am Sonntag“. „Die Menschen infizieren sich nicht im Stadion, aber die Anreise und die Feiern nach dem Spiel sind die Infektionsherde. Daher sind Spiele im vollen Stadion aktuell nicht akzeptabel.“

Nordrhein-Westfalens Landeschef Hendrik Wüst (CDU) hatte als Vorsitzender der Ministerpräsidenten-Konferenz eine mögliche Impfpflicht für Profifußballer ins Spiel gebracht. Der inzwischen mit Corona infizierte Bayern-Star Joshua Kimmich gehört sicherlich zu den prominentesten Nicht-Geimpften des Landes. Doch der Vorstoß kam bei den Bundesliga-Verantwortlichen nicht gut an. „In Deutschland hatte ich schon gelegentlich den Eindruck, dass es bei den Ministerpräsidenten-Konferenzen oftmals um die Überschriften für die nachfolgenden Pressekonferenzen ging“, sagte Christian Seifert, Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga, im Interview der „Süddeutschen Zeitung“. Der 52-Jährige berichtete, von mehr als 1000 deutschen Vertragsspielern seien „Stand Mitte November“ 86 nicht geimpft.

Abseits der in Heimspielen sicher unterstützenden Stimmung von den Rängen hängt der Profisport stark von den Einnahmen aus Kartenverkäufen ab – in andere Sportarten noch viel mehr als im Fußball. Ein selbstverordneter Zuschauerausschluss an den Standorten, wo die Politik noch Fans erlaubt, ist deshalb eher unwahrscheinlich. Flächendeckend beschließen könnte diese und andere Maßnahmen die DFL-Mitgliederversammlung, die nächste Sitzung ist für den 14. Dezember geplant.

Die steigenden Zahlen und möglicherweise auch schon die neue Corona-Variante Omikron könnten der Liga diese Diskussion aber recht zügig abnehmen. „Wir müssen uns die nächsten Tage unterhalten. Es müssen auf jeden Fall die Zuschauerzahlen deutlich reduziert werden“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) im Sky-Interview. „Es muss massiver Abstand sein.“ In Bayern dürfen die Stadien derzeit bis zu 25 Prozent der Gesamtkapazität ausgelastet werden. Für das Spitzenspiel am kommenden Samstag zwischen Borussia Dortmund und dem FC Bayern in NRW sind nach aktuellem Stand 67.500 Fans zugelassen – noch.


27. November, 20.24 Uhr: BVB verliert Tabellenführung – FC Bayern besiegt Bielefeld

Borussia Dortmund war am Samstagnachmittag nach dem 3:1-Sieg gegen den VfL Wolfsburg kurzzeitig Tabellenführer der Bundesliga. Der FC Bayern München erfüllt jedoch seine Pflichtaufgabe gegen Arminia Bielefeld, tat sich beim mit 1:0 aber schwer. Die Bayern stehen damit nach 13 Spieltagen mit 31 Punkten an der Spitze, dicht gefolgt von Borussia Dortmund (30). Am kommenden Samstag kommt es um 18.30 Uhr zum Aufeinandertreffen der beiden Spitzenklubs im Signal Iduna Park.


26. November, 22.01 Uhr: 86 Fußballprofis sind noch ungeimpft

Von den mehr als 1000 deutschen Vertragsspielern in der 1. und 2. Fußball-Bundesliga sind nach Angaben von DFL-Chef Christian Seifert 86 noch nicht geimpft. Diese Zahl nannte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga im Interview der „Süddeutschen Zeitung“ (Samstag) und sagte: „Das ist der Stand von Mitte November.“ Der zum Jahresende bei der Liga ausscheidende Seifert appellierte: „Auch für Profifußballer gilt, was aus meiner Sicht für alle Bürger gilt. Lasst euch gefälligst impfen!“

Der DFL-Chef kritisiert zudem Forderungen nach einer Impfpflicht für Fußballer. „Angesichts von teilweise mehr als 70.000 täglichen Neuinfektionen frage ich mich jetzt schon, ob es im Land nicht drängendere Probleme gibt als 86 ungeimpfte Fußballer“, sagte Seifert. „In Deutschland hatte ich schon gelegentlich den Eindruck, dass es bei den Ministerpräsidenten-Konferenzen oftmals um die Überschriften für die nachfolgenden Pressekonferenzen ging“, sagte Seifert. „Hier und da ist man das Gefühl nicht losgeworden, dass der Profifußball von Einzelnen auch genutzt wird, um in die Medien zu kommen oder von anderen Dingen abzulenken.“ Die Ministerpräsidenten Markus Söder (Bayern/CSU) und Hendrik Wüst (Nordrhein-Westfalen/CDU) hatten über eine Impflicht für Bundesligaprofis gesprochen.


26. November, 16.29 Uhr: Sechs neue Corona-Fälle bei RB Leipzig

Zu Wochenbeginn fiel das Testergebnis bei Trainer Jesse Marsch und Torhüter Peter Gulasci positiv aus, nun hat Bundesligist und BVB-Rivale RB Leipzig sechs weitere Corona-Fälle zu beklagen. Nach der Auswärtsreise nach Brügge in der Königsklasse wurden Willi Orban, der sich bereits seit Mittwochnachmittag in häuslicher Isolation aufhält, auch Yussuf Poulsen, Hugo Novoa, Torwart-Trainer Frederik Gößling sowie Mohamed Simakan und ein Mitglied des Betreuerstabs positiv auf das Coronavirus getestet. Nach Vereinsangaben sind alle Mitglieder des Profikaders sowie der U23 geimpft oder genesen, gleiches gilt für den kompletten Betreuerstab. In der Bundesliga trifft RB am Sonntag (Anstoß 17.30 Uhr) auf Bayer Leverkusen.


26. November, 15:23 Uhr: Stadion wird erneut zum Impfzentrum

Ab dem 2. Dezember wird im Signal Iduna Park wieder geimpft. Dafür wird das BVB-Stadion – wie schon in der Vergangenheit – gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) zum Teil in ein Impfzentrum umgerüstet. Dieses wird sich im Bereich der Westtribüne befinden, der Zugang erfolgt über die BVB-Fanwelt. Das Angebot richtet sich sowohl für Interessenten für eine Erst- oder eine Zweit- als auch für eine Booster-Impfung. Verimpft werden die mRNA-Impfstoffe von Moderna und Biontech. Termine werden nicht vergeben, es kann also zu Wartezeiten kommen.


26. November, 15.14 Uhr: Spiel der BVB-U17 wird verlegt

Die U17 von Borussia Dortmund hat an diesem Wochenende spielfrei. Eigentlich sollte der schwarzgelbe Nachwuchs in der Bundesliga gegen den FC Hennef antreten, dazu kommt es aber nicht: Die Gäste haben im Kader mehrere ungeimpfte Spieler, die sich einem PCR-Test hätten unterziehen müssen – dies sei aus organisatorischen Gründen nicht möglich gewesen.

„Wir haben im Sinne eines sportlich fairen Wettbewerbs dem Wunsch des FC Hennef entsprochen, diese Partie ins nächste Jahr zu verlegen“, wird U17-Coach Sebastian Geppert auf der BVB-Homepage zitiert. So geht es für die U17 am kommenden Wochenende mit dem Derby bei Schalke 04 weiter.

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