Borussia Dortmund

BVB-Trainer Rose über seine Zukunft: „Möchte Dinge auf den Weg bringen“

Der BVB gewinnt die Partie bei Absteiger Greuther Fürth mit 3:1. Anschließend hat Trainer Marco Rose über seine Zukunft, Matchwinner Julian Brandt und Youngster Youssoufa Moukoko gesprochen.
BVB-Trainer Marco Rose bejubelt den 3:1-Sieg in Fürth.
BVB-Trainer Marco Rose bejubelt den 3:1-Sieg in Fürth. © imago / Revierfoto

Borussia Dortmund sichert sich durch den 3:1-Erfolg bei der SpVgg Greuther Fürth die Vizemeisterschaft. Anschließend hat BVB-Trainer Marco Rose über seine Zukunft, die Entwicklung von Julian Brandt und die schwierige Situation von Youssoufa Moukoko gesprochen.

Das sagt BVB-Trainer Marco Rose über …

… den Spielverlauf in Fürth: „Es war für mich das erwartet schwierige Spiel. Fürth steht sehr kompakt, ist sehr gut organisiert und macht es dir schwer, Räume zu erkennen. Wir haben uns schwer getan, aber trotzdem die Ruhe bewahrt und gut auf den Ausgleich reagiert. Am Ende haben wir verdient gewonnen. Ich habe allerdings wieder ein paar Dinge gesehen, die mir nicht so gefallen haben. Wir haben zum Beispiel die Zweikämpfe nicht so angenommen, wie ich mir das wünsche und vorstelle.“

… seinen ausgelassenen Jubel vor den Fans nach Abpfiff: „Die Fans haben lange gesungen, da dachte ich mir, da springe ich einfach mal. Wir freuen uns schließlich alle gemeinsam über den schwer erarbeiteten Sieg.“

… Doppelpacker Julian Brandt: „Jule hat gezeigt, dass er dieses Jahr eine wichtige Rolle bei uns gespielt hat. Deswegen hat er ein hohes Standing bei mir und im Verein. Aber ich glaube, dass er noch Potenzial, noch Luft nach oben hat. Wir arbeiten daran, das noch auszuschöpfen.“

… Felix Passlack und dessen Jokertor: „Ich gönne es ihm total, weil er ein Dortmunder Junge ist. Er ist immer ein wichtiger Faktor, was die tägliche Arbeit betrifft. Er ist da, wenn man ihn braucht. Er hat seine Aufgaben erfüllt und es gut gemacht. Das freut mich sehr für Felix.“

… die schwierige Situation von BVB-Youngster Moukoko: „Der Junge ist 17 Jahre alt und natürlich haben wir Mouki auf dem Schirm. Wir gucken, was das Beste für ihn und seine Entwicklung ist. Das Wichtigste ist, dass er bei uns Spielzeit bekommt. Mich würde es freuen, wenn wir es schaffen, den Weg gemeinsam zu gehen – den nicht einfachen Weg. Und dann werden wie sehen, wie sich die Dinge entwickeln. Aber es ist auch wichtig, dass man den Jungen einfach auch mal 17 sein lässt und ihm nicht Klötze ans Bein bindet oder Druck aufbaut.“

… seine eigene Zukunft beim BVB: „Was soll ich dazu sagen? Sebastian Kehl, Michael Zorc, Aki Watzke und ich arbeiten sehr vertrauensvoll zusammen. Ich werde nächste Saison noch Trainer von Borussia Dortmund sein und freue mich sehr darauf, weil ich ein sehr gutes Verhältnis zu meiner Mannschaft habe und Dinge auf den Weg bringen möchte. Deswegen nehme ich das alles relativ entspannt auf. Wir sind Vizemeister und haben 66 Punkte. Jetzt haben wir noch ein Spiel und das wollen wir zu Hause gewinnen. Dann werden wir ein paar Transferentscheidungen treffen und mit einer Menge Power in die neue Saison gehen.“

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