Borussia Dortmund

BVB-Verteidiger Manuel Akanji: Heimlich, still und leise den Vertrag verlängert

Manuel Akanjis Vertrag bei Borussia Dortmund läuft länger als gedacht. Für den Sommer entspannt das die Situation auf dem Transfermarkt – zumindest für den BVB.
BVB-Profi Manuel Akanji (l.), hier im Zweikampf mit ManCitys Ilkay Gündogan, hat seinen Vertrag verlängert. © picture alliance/dpa

Manuel Akanji hat heimlich, still und leise seinen Vertrag bei Borussia Dortmund verlängert – und das schon vor einiger Zeit. Der Schweizer, der im Januar 2018 für gut 21 Millionen Euro vom FC Basel zum BVB wechselte und ursprünglich einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022 unterschrieben hatte, unterzeichnete bereits 2019 ein Arbeitspapier, das bis zum 30. Juni 2023 datiert ist. Zuerst hatte die Bild-Zeitung am Donnerstag darüber berichtet, Recherchen der Ruhr Nachrichten bestätigen die Meldung.

Vertragsverlängerung von BVB-Profi Manuel Akanji nimmt Druck vom Kessel

Der BVB hat die Vertragsverlängerung mit Akanji nie offiziell kommuniziert, aber sie nimmt in der Personalie ein bisschen Druck vom Kessel, zumindest für diesen Sommer. Denn Borussia Dortmund steht nun nicht vor der Frage, ob der 25-Jährige entweder bei den Schwarzgelben verlängert oder ein Verkaufskandidat wird. Ein ablösefreier Wechsel 2022 droht jedenfalls nicht.

Endgültig vom Tisch ist ein Wechsel Akanjis in diesem Sommer (auch Ruhr24.de berichtet) dagegen noch nicht, aber er ist unwahrscheinlich. Grundsätzlich sind die BVB-Verantwortlichen nach Informationen der Ruhr Nachrichten überzeugt von den Qualitäten des Schweizer Nationalspielers. Der Innenverteidiger, der am vergangenen Dienstag im Hinspiel des Champions-League-Viertelfinals eindrucksvoll unter Beweis (RNBVB-Note: 2,0) gestellt hat, wie wertvoll er für Borussia Dortmunds Defensive sein kann, lässt bislang allerdings die nötige Konstanz auf höchstem Niveau vermissen.

BVB-Verteidiger Manuel Akanji wird wohl vorerst bleiben

Das wahrscheinlichste Szenario für den Sommer ist derzeit, dass Akanji in der nächsten Saison unter dem dann neuen Trainer Marco Rose in die Spielzeit gehen wird. Nur wenn die Akanji-Seite beim BVB ausdrücklich einen Wechselwunsch und einen zahlungskräftigen Interessenten anmelden würde, könnte sich daran noch etwas ändern. Bislang gibt es diesbezüglich aber noch keinerlei Signale von der Spielerseite. Dafür bräuchte es wohl noch deutlich mehr solcher Akanji-Auftritte wie am Dienstag in Manchester. Übrigens eine Stadt, in die der Innenverteidiger laut eigener Aussage irgendwann mal sehr gerne wechseln würde – allerdings zu United, nicht City.

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