BVB-Verteidiger Mats Hummels: „Karim hat geackert wie ein Stier“

Redakteur
BVB-Offensivspieler Karim Adeyemi im Zweikampf.
Erlebte gegen Manchester City Höhen und Tiefen: BVB-Offensivspieler Karim Adeyemi (r.). © imago / Uwe Kraft
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Die Schmach der vergangenen Saison ist ausgemerzt. Borussia Dortmund hat sich durch das 0:0 gegen Manchester City vorzeitig für das Achtelfinale der Champions League qualifiziert. Das sagen Mats Hummels, Gregor Kobel, Jude Bellingham und Edin Terzic:

Mats Hummels (BVB-Innenverteidiger): „Wir wollten City endlich schlagen, waren immer nah dran, vor allem in der ersten Halbzeit. (…) Wenn ich kritisiere, muss man erwarten, dass ich leistungstechnisch vorangehe. Aber auch Emre oder Schlotti haben sich richtig reingehauen. Besonders hervorheben möchte ich Karim Adeyemi, der hat 70 Minuten auf seiner rechten Seite geackert wie ein Stier. (…) Gegen Erling ist es unglaublich schwer, man muss immer bereit sein. Es kostet sehr viel Konzentration und Energie.“

Gregor Kobel (BVB-Torhüter): „Es war sehr wichtig für uns, dass wir uns belohnen. Wir waren sehr diszipliniert, auch defensiv. Jetzt sind wir happy, dass wir uns qualifiziert sind. (…) Wir haben uns vorgenommen, da weiterzumachen, wo wir im letzten Spiel gegen City aufgehört haben. Wir wollen mit viel Intensität spielen, kompakt stehen und viel laufen. Wir hatten auch die eine oder andere Chance auf den Führungstreffer, aber am Ende geht das Ergebnis in Ordnung. (…) Ich hatte mich eigentlich darauf gefreut, dass Erling den Elfmeter schießt, aber er war ja leider nicht mehr auf dem Platz. Er ist ein super Typ, es war schön, ihn heute wiederzusehen.“

Jude Bellingham (BVB-Mittelfeldspieler): „Es waren unglaublich viele Spiele in den letzten Tagen. Der Achtelfinal-Einzug bedeutet mir sehr viel, das nehmen wir nicht als selbstverständlich, gerade nach dem enttäuschenden letzten Jahr. (…) Wir haben es gut gemacht, den Ball von Erling wegzuhalten. Es war auch insgesamt ein guter Job. Ich bin sehr froh, dass wir die Null hinten gehalten haben. (…) Ich habe etwas Schmerzen im Knöchel, ich hoffe aber, dass alles okay ist.“

Edin Terzic (BVB-Trainer): Es war anstrengend für uns alle, wir wollten bis zum Ende durchziehen. Wir wollten nicht einen Schritt weniger machen. Am Ende haben wir uns mit einem Punkt belohnt. In der ersten Halbzeit haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht, haben sehr viele Chancen herausgespielt und City vom Tor weggehalten. Wir hatten guten Ballbesitz, haben in die Tiefe gespielt. In der zweiten Halbzeit mussten wir leiden, sind aber am Ende in die nächste Runde eingezogen. City wollte zur Halbzeit etwas verändern, das ist ein riesiges Kompliment an uns. (…) Karim musste sehr tiefe Wege nach hinten machen, das war sehr wichtig. Der Gegner hat das gefordert. Das hat uns die Chance gegeben, in die Tiefe zu spielen. So entstand in der ersten Halbzeit die größte Chance. Er hat ein gutes Spiel gemacht.