BVB vor dem Spiel gegen den SC Freiburg: Schluss mit dem Fremdeln

Borussia Dortmund

Freiburg-Trainer Christian Streich lobt den BVB in höchsten Tönen und weiß, dass seine eigene Bilanz gegen die Schwarzgelben „desaströs“ ist. Doch eine Statistik macht Dortmund Sorgen.

Dortmund

, 05.10.2019, 08:00 Uhr / Lesedauer: 1 min
BVB vor dem Spiel gegen den SC Freiburg: Schluss mit dem Fremdeln

Mario Götze oder Julian Brandt - wer spielt in der Sturmspitze? © imago images / Thomas Bielefeld

Mit dem Selbstvertrauen ist es beim BVB auch nach dem in Ansätzen beruhigenden 2:0 bei Slavia Prag in der Champions League nicht besonders gut bestellt. Beim Gegner herrscht weiter Hochachtung, wenn die Borussen anreisen. „Gegen Dortmund“, sagte Freiburgs Trainer Christian Streich, „haben wir schon oft Senge gekriegt.“

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Streichs persönliche Bilanz gegen den BVB „ist relativ desaströs, das weiß ich“, erklärte er. Seit seinem Amtsantritt 2011 kassierte er bei 13 Begegnungen elf Pleiten, seit 16 Spielen warten die Schwarzwälder auf einen Sieg gegen den BVB. Nicht ein einziges Heimtor erzielte der Sport-Club mit Streich auf der Bank. Am Samstag aber ist vieles anders.

Der BVB muss seine Auswärtsschwäche ablegen

Freiburg ist Dritter, der BVB nur Achter. Die Gastgeber haben einen für ihre Verhältnisse perfekten Saisonstart hingelegt und 13 Punkte gesammelt – allerdings nur gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel gespielt. Dorthin sind die Dortmunder entgegen der vorherrschenden Stimmung noch nicht abgerutscht, auch wenn Torhüter Roman Bürki sagt: „Mit dem Saisonstart können wir überhaupt nicht zufrieden sein.“

BVB vor dem Spiel gegen den SC Freiburg: Schluss mit dem Fremdeln

Roman Bürki kritisierte den Saisonstart vom BVB. © imago/Kirchner-Media

Gerade mit den Aufgaben in der Fremde fremdelt der BVB. Von den 15 Auswärtsaufgaben lösten die Schwarzgelben in 2019 nur sieben siegreich und kassierten im Schnitt 1,4 Gegentore. Zu viel für eine Spitzenmannschaft.

„Wir fangen jetzt richtig an“

Sorgen vor dem nächsten Gastspiel lässt sich Michael Zorc trotzdem nicht einreden: „Wir erwarten ein schwieriges Spiel, Freiburg hat gerade eine sehr gute Phase“, sagte der Sportdirektor zwar, ergänzte aber umgehend: „Wir wollen alles dafür tun, dass wir mit drei Punkten in den Flieger zurück nach Dortmund steigen.“

Weil er weiß, dass seine Borussen bislang öfter verstört als verzaubert haben, schob er nach gegebener Antwort noch einen kleinen, verfänglichen Satz nach: „Wir fangen jetzt richtig an!“

So können sie spielen: BVB: Bürki - Hakimi, Akanji, Hummels, Guerreiro - Witsel, Delaney - Sancho, Reus, Hazard - Brandt
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