Corona-Hotspot Belgien: BVB mit maximal kurzem Brügge-Aufenthalt

Champions League

Borussia Dortmund passt seine Planungen für das Champions-League-Spiel in Brügge aufgrund der Corona-Pandemie an. Der BVB wird sich nur etwas mehr als 24 Stunden in Belgien aufhalten.

Dortmund

, 03.11.2020, 11:25 Uhr / Lesedauer: 1 min
Das BVB-Abschlusstraining vor dem Spiel in Brügge findet am Dienstagnachmittag in Dortmund statt.

Das BVB-Abschlusstraining vor dem Spiel in Brügge findet am Dienstagnachmittag in Dortmund statt. © Groeger

Fast alle Partien der Champions League am Dienstag und Mittwoch (hier live im TV) werden als Geisterspiele ausgetragen - so auch der BVB-Auftritt in Brügge. Belgien gehört aktuell zu den Corona-Hotspots in Europa.

BVB-Gegner Brügge: Unklares Ergebnis bei Simon Deli

Am vergangenen Dienstag wurden knapp 24.000 neue Infektion gemeldet, am Montag waren es 11.789. Zu Beginn dieser Woche mussten die meisten Geschäfte schließen - Ausnahmen gelten für Supermärkte. Auch die Kontaktbeschränkungen wurden weiter verschärft.

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Auch beim Dortmunder Gegner gibt es einen Corona-Verdachtsfall. Bei Simon Deli gab es am Montag ein unklares Ergebnis, der Defensivspieler wurde daher am Dienstagvormittag erneut getestet.

Pressekonferenz und Training des BVB finden in Dortmund statt

Der BVB hat seine Reise-Planungen daher angepasst. Die virtuelle Pressekonferenz mit Lucien Favre und Thomas Meunier fand am Dienstagmittag in Dortmund statt, ebenso das Abschlusstraining. Erst am Abend flog der BVB Richtung Belgien - und direkt nach dem Spiel wieder zurück Richtung Heimat.

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Vor Ort bewegen sich die Borussen in einer Blase: Abgetrennter Bereich im Hotel, eigene Köche, eigene Security. Das obligatorische Anschwitzen am Spieltag könnte ebenfalls im Hotel stattfinden.

Der BVB steht vor einer logistischen Herausforderung

Vor eine logistische Herausforderung stellt den BVB die Pressekonferenz im Anschluss an das Spiel: Während die Gastgeber eine Präsenz-Veranstaltung planen, präferieren die Borussen eine virtuelle Lösung, die sie allerdings technisch selbst organisieren müssen. Problem: Das Technik-Team der BVB-Kommunikation bleibt in Dortmund. Eine kreative Lösung ist gefragt.

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