Coronavirus: BVB-Profi Mats Hummels ist unzufrieden mit seinem Haus

Borussia Dortmund

BVB-Profi Mats Hummels kommt eigentlich gut durch die Corona-Krise. Nur sein Haus bereitet ihm Probleme: Es ist zu klein für eine bestimmte Aktivität.

Dortmund

, 16.04.2020, 11:08 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-ProfiMats Hummels (l.) spricht mit Trainer Lucien Favre.

BVB-ProfiMats Hummels (l.) spricht mit Trainer Lucien Favre. © Kirchner-Media

BVB-Verteidiger Mats Hummels und Basketball-Legende Dirk Nowitzki erleben die Coronavirus-Krise unterschiedlich. Im Doppelinterview mit Fortyone, dem Magazin der Dirk-Nowitzki-Stiftung, haben die beiden Sportler erzählt, wie sie sich die Zeit vertreiben. Vor allem Mats Hummels ist sportlich unterwegs und freut sich auf ein Ende der Beschränkungen.

Mats Hummels im Interview: Das sagt der BVB-Profi über...


... seine Familie: „Der Kleine turnt den ganzen Tag durchs Haus. Jetzt gerade sind meine Frau und er in München und ich bin in Dortmund.“


... die Entwicklung des Coronavirus in Deutschland: „Die Richtung ist gut. Ich habe keine Ahnung, ab wann man wieder von Normalität sprechen kann. Ich verfolge das genau.“


Wenn ich gewusst hätte, dass wir jetzt ein paar Monate zu Hause bleiben, hätte ich mir ein anderes Haus ausgesucht.

... seinen Tagesablauf und die häusliche Situation: „Ich gehe eigentlich nur zum Trainieren auf dem Trainingsgelände raus. Und ich habe mir für den Garten tatsächlich einen kleinen, höhenverstellbaren Basketballkorb geholt und zwei kleine Tore und Bälle, damit ich da ein bisschen kicken und werfen kann. Ich wollte mir so einen Rebound-Apparat für den Korb kaufen, aber dafür ist mein Garten nicht groß genug. Wenn ich gewusst hätte, dass wir jetzt ein paar Monate zu Hause bleiben, hätte ich mir ein anderes Haus ausgesucht (lacht).“


... seinen Zeitvertreib: „Ich würde wirklich gerne sagen, dass ich Bücher lese. Aber ich habe bisher nicht eine einzige Seite aufgeschlagen, obwohl ich mir vorgenommen habe, mich eine Stunde am Tag hinzusetzen und zu lesen. Am Ende hänge ich doch viel vor dem Laptop oder Fernseher und gucke Serien an. Da schäme ich mich ein bisschen für.“


... die Kommunikation mit seinen Freunden: „Wir sind ein ganz enger Freundeskreis. Es gibt diese Houseparty-App. Da siehst du, ob einer von den Jungs online ist, und dann quatscht du kurz zwei Minuten mit ihm, wenn er gerade noch im Büro sitzt oder schon zu Hause ist. Dann kommt noch ein anderer Freund dazu, auf einmal bist du in einer Fünfergruppe, quatscht irgendeinen Mist.“

... die Zeit nach der Krise: „In Dortmund gehe ich immer ins gleiche Café. Da gehe ich dann sofort hin. Ich glaube, ich gehe bei Wiedereröffnung rein, frühstücke, bleibe über Mittag da, Nachmittags Kaffee und Kuchen, und ich gehe erst wieder, wenn die mich rauswerfen – keine Sekunde früher.“

Lesen Sie jetzt