Darum trägt BVB-Neuzugang Brandt den Spitznamen Skipper

Brinkhoff’s Ballgeflüster

Beim BVB erlebt Julian Brandt trotz Verletzungspause einen perfekten Start. Der 23-Jährige spricht von einer bislang „fantastischen Zeit“ - und verrät, warum er den Spitznamen „Skipper“ trägt.

Dortmund

, 20.08.2019, 20:50 Uhr / Lesedauer: 2 min

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Brandt, Beck und Addo bei "Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark

Julian Brandt, Andres Beck und Otto Addo bei "Brinkhoff's Ballgeflüster" - hier gibt's die Bilder aus dem Westfalenpark.
21.08.2019
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"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
"Brinkhoff's Ballgeflüster" im Westfalenpark.© Groeger
Schlagworte Fußball, Julian Brandt

Julian Brandt war ja vorgewarnt. Im Signal Iduna Park, kurz nach der Ankunft der Mannschaft am Samstag vor dem Spiel gegen den FC Augsburg, hatte ihn Stadionsprecher Nobby Dickel zur Seite genommen und geschwärmt. Ein Tor für Borussia Dortmund, dann noch vor der Süd, das berge große Suchtgefahr, hatte Dickel dem Neuzugang ins Ohr geflüstert. Und dann das: Brandt feiert sein Pflichtspieldebüt für den BVB, 68 Minuten sind gespielt, als ihn Trainer Lucien Favre an die Seitenlinie ruft. 14 Minuten später schießt er den gefühlvollen Ball über die Augsburger Abwehr volley mit dem linken Fuß ins Tor. Und Brandt ist sofort abhängig, davon wolle er mehr, sagt er. „Es war ein fantastischer Tag, überhaupt war es bislang eine fantastische Zeit“, sagt er am Dienstagabend im Westfalenpark.

Brandt ist zu Gast beim Jubiläum von „Brinkhoff’s Ballgeflüster“

„Brinkhoff’s Ballgeflüster“ feiert ein kleines Jubiläum an diesem Abend, 1200 Fans der Borussia sind zur 30. Aufzeichnung der locker-legeren Talkrunde gekommen. Otto Addo ist neben dem Neuzugang der zweite Gast. „Der Bessermacher“ hat der „kicker“ kürzlich eine Geschichte über Addo getitelt, er kümmert sich seit diesem Sommer beim BVB um die Talente, die an der Schwelle zum Profifußball stehen, sichtet mit ihnen Szenen aus ihren letzten Spielen und bespricht, was man wie besser machen kann. Und auch Andreas Beck ist zu Dickel auf die Bühne gekommen. Seine Arbeit ist getan, wenn der Ball rollt, er kümmert sich seit 2012 um den Fitnesszustand der Profis und begleitet sie in den schweren Momenten einer Karriere, wenn sie nach Verletzungen schuften müssen, um wieder den Anschluss an die Mannschaft zu schaffen.

Darum trägt BVB-Neuzugang Brandt den Spitznamen Skipper

Über seinen ersten BVB-Pflichtspieltreffer gegen Augsburg sagt Brandt: „Das war ein fantastischer Moment.“ © imago

Die meisten wollen aber natürlich vor allem Brandt kennenlernen. Seine fußballerischen Qualitäten konnte man im Signal Iduna Park schon einige Male sehen, das sei, sagt er unter dem Gelächter und Beifall der Fans, „aber oft nicht so schön gewesen. Da habe ich mich oft gefühlt wie der FC Augsburg am Samstag.“ Zu gewinnen gab es für ihn im Trikot von Bayer Leverkusen nicht allzu viel, einige happige Niederlagen waren auch dabei. Vergangenheit. Tore im lautesten Stadion Deutschlands mit den Fans im Rücken feiern zu können, sagt Brandt und grinst sein lausbübisches Grinsen, sei hingegen viel schöner.

Reus drückt Brandt einen Spruch

Julian Brandt ist ein toller Fußballer, auch Marco Reus darf über ein eingespieltes Video von seinen Qualitäten schwärmen. Was an Brandt noch zu verbessern wäre? „Er könnte ein wenig brauner aus dem Sommerurlaub kommen.“ Da vergräbt Brandt sein Gesicht in seinen Händen, das jetzt eher rot ist als weiß oder braun. Reus werde jetzt keinen Spaß mehr haben für den Rest der Saison, sagt Brandt dann grinsdend, „er sitzt ja neben mir.“ Schlagfertig ist er, der neue Offensivspieler, Brandt spricht von „tollen ersten sechs Wochen. Man merkt ja sofort, dass Dortmund eine fußballverückte Stadt ist.“

Darum trägt BVB-Neuzugang Brandt den Spitznamen Skipper

Brandts Spitzname lautet Skipper (2.v.l.) - eine Zeichentrickfigur aus dem Animationsfilm „Die Pinguine aus Madagascar“. © dpa

Bevor ein heranziehendes Gewitter die launige Runde viel zu früh auseinanderreißt, erfährt man noch einiges aus dem Privatleben von Brandt. „Bescheiden, eher ruhig“ sei er, sagt er über sich selbst, „meine Eltern haben einen großen Einfluss auf meinen Charakter gehabt. Von ihnen habe ich meine guten Manieren, sie haben mich auch gelehrt, dass es wichtig ist, immer fröhlich durchs Leben zu gehen.“ Viel Respekt spricht da aus dem 23-Jährigen, der dann noch verrät, warum er privat manchmal als „Skipper“ unterwegs ist.

Gemeinsam mit den Brüdern vor dem TV

Mit seinen Brüdern habe er den Animationsfilm „Die Pinguine aus Madagascar“ geschaut, die Kinder gaben sich spaßeshalber dann die Spitznamen der Hauptfiguren Skipper, Private, Rico und Kowalski. Eigentlich werde er ja gar nicht so genannt in seinem Freundeskreis, merkt Brandt noch an. Das könnte sich nun ändern, auch wenn man unter sich war.

Die neue Folge von „Brinkhoff’s Ballgeflüster“ ist ab Mittwochabend (21. August) unter www.bvb.tv verfügbar.
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