Der BVB geht „mit einem Scheiß-Gefühl“ in die Winterpause

Stimmen zum Spiel

„Dumm“ nannte BVB-Trainer Lucien Favre das Spiel seiner Elf in Hoffenheim. Statt den greifbaren Sieg einzufahren, gehen die Borussen „mit einem Scheiß-Gefühl“ in die Winterpause. Die Stimmen zum 1:2.

Sinsheim

, 20.12.2019, 23:58 Uhr / Lesedauer: 3 min
Der BVB geht „mit einem Scheiß-Gefühl“ in die Winterpause

Enttäuschte BVB-Spieler nach der 1:2-Niederlage bei 1899 Hoffenheim. © dpa

Lucien Favre (BVB-Trainer): „Wir hatten das Spiel total im Griff, waren klar besser vor der Pause - und wir nutzen unsere klaren Torchancen nicht. Es war so einfach, wir hatten große Gelegenheiten, das 2:0 zu machen, das 3:0 zu machen. Es ist unglaublich. Das ist dumm, das müssen wir klar sagen. Was ich nicht gerne habe, ist, dass wir zu kompliziert spielen. Alle sind müde. Nach dem 1:1 müssen wir mindestens einen Punkt mitnehmen, dass uns das nicht gelungen ist, ist sehr, sehr schade. Wenn ich mir vorstelle, wie viele Punkte wir dumm verloren haben. Das kostet sehr, sehr viel. 30 Punkte sind viel zu wenig, wir haben viel zu oft Unentschieden gespielt.“


Sebastian Kehl (BVB-Lizenzspielleiter): „Wir haben unter der Woche schon zwei Punkte verloren, jetzt drei. Das ist frustrierend. Es wäre so viel mehr möglich gewesen. Auch tabellarisch. Die Mannschaft hat gezeigt, zu welchen Leistungen sie fähig ist. Aber wir sind dann nicht eiskalt genug und kassieren nach einfachen Fehlern zu leichte Gegentore. Das 1:1 kam völlig aus der Luft. Wir hatten so viele Möglichkeiten im Konterspiel. Da waren wir schlampig, da fehlte Konzentration und Zielstrebigkeit. Jetzt stehen wir doof da. Das wird noch ein wenig nachhängen. Die Auswechslung von Mats Hummels in der Halbzeit war super ärgerlich, wir haben ja vor der Pause gar nichts zugelassen. Wir gehen mit dem Gefühl in die Winterpause, dass deutlich mehr drin war. Es ist noch viel Luft nach oben. Das muss die Sinne schärfen für den Januar. Wir werden viel arbeiten müssen, denn wir müssen in der Rückrunde zulegen, um unsere Ziele zu erreichen.“

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Bundesliga, 17. Spieltag: 1899 Hoffenheim - BVB 2:1 (0:1)

Die Bilder der Bundesliga-Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund.
20.12.2019
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund.© dpa
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Bilder der Bundesliga-Partie zwischen 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund.© dpa

J ulian Weigl (BVB-Mittelfeldspieler): „Wir haben viele Offensivaktionen, wir haben eigentlich kein schlechtes Spiel gemacht. Es war erwartet schwer. Aber wir hatten 8:0 Ecken, waren immer wieder in den gefährlichen Räumen und haben es nicht gut zu Ende gespielt. In der zweiten Hälfte hat uns dann Hoffenheim hinten reingedrückt. Sie hatten nicht viel mehr Chancen als die zwei Tore, aber die haben sie genutzt. Das ist für uns sehr ärgerlich. Ich weiß nicht, warum wir so oft in dieser Hinrunde Führungen verspielt haben. Aber das müssen wir schleunigst abstellen. Allein in den letzten zwei Spielen wäre viel mehr möglich gewesen. Heute war dann jeder auf dem Zahnfleisch. Aber ich glaube nicht, dass wir die Saison jetzt schon abschreiben sollten. Wir sind aus einer sehr, sehr schwierigen Phase herausgekommen und haben gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind. Wir hätten in dieser Woche gerne sechs Punkte geholt und haben nur einen. Trotzdem ist nicht alles schlecht bei uns.“


Julian Brandt (BVB-Mittelfeldspieler): „Jede Niederlage tut weh. Wenn man so viele Chancen hat wie wir, um dieses Spiel zu gewinnen, ist das schwer zu verdauen. Am Ende müssen wir halt das 1:0 über die Bühne bringen, wenn wir es nicht schaffen, vorne zu treffen. Momentan ist die Meisterschaft kein Thema, mit dem ich mich befasse. Wir müssen zusehen, dass wir eine gute Vorbereitung hinlegen und dann schauen wir in der Rückrunde, was geht.“

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Thorgan Hazard (BVB-Mittelfeldspieler): „Das ist ein Scheiß-Gefühl heute nach dem Spiel. Wir hätten das zweite Tor machen müssen. Der letzte Pass hat gefehlt, oder wir haben vor dem Tor die falschen Entscheidungen getroffen. Wenn du es nicht machst, wird es kompliziert. Dann musst du als Mannschaft zusammen verteidigen. Das haben wir nicht gut genug gemacht. Wir waren etwas müde, aber das war nicht das Problem heute. Ich habe nach fünf Minuten einen Schlag auf die Wade bekommen und hatte später Schmerzen im Knie. Es ging nicht mehr, ich musste ausgewechselt werden. Ich hoffe, die Pause tut uns im Körper und im Kopf gut.“


Alfred Schreuder (Trainer TSG Hoffenheim): „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. In der ersten Halbzeit waren wir nicht mutig genug. Heute hatten wir eine große Chance, Dortmund war müde.“

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