Europameisterschaft

Der EM-Tag aus BVB-Sicht: Witsel in Belgiens Startelf – Delaneys Dänen schießen Russland ab

Axel Witsel steht beim belgischen Sieg gegen Finnland in der Startelf und spielt 90 Minuten, Thomas Delaney schießt mit Dänemark Russland ab und erlebt ein Happy End. Der EM-Tag aus BVB-Sicht.
BVB-Profi Axel Witsel (links) stand bei Belgien in der Startelf gegen Finnland. © imago images/Belga

In den frühen Spielen waren keine BVB-Spieler beteiligt. Die Niederlande gaben sich keine Blöße, gewannen souverän mit 3:0 gegen Nordmazedonien und sicherten sich Platz eins in der Gruppe C vor Österreich, das sich mit einem 1:0 gegen die Ukraine ebenfalls ein Achtelfinal-Ticket sicherte. In den späten Spielen waren dann die BVB-Profis Axel Witsel und Thomas Meunier (Thorgan Hazard fehlte verletzt) mit Belgien gegen Finnland gefordert und Thomas Delaney mit Dänemark gegen Russland.

Gruppe B: Finnland – Belgien 0:2 (0:0)

So lief das Spiel: Die Belgier rund um BVB-Profi Axel Witsel, der in der Startelf stand und über die vollen 90 Minuten zum Einsatz kam, mussten lange auf den Führungstreffer warten. Romelu Lukaku erzielte zwar ein Tor, stand aber im Abseits. Erst ein Eigentor von Finnland-Keeper Lukas Hradecky (74.) brachte die Red Devils in Führung. Lukaku traf schließlich zum 2:0 in der 81. Minute. BVB-Rechtsverteidiger Thomas Meunier verfolgte den Sieg dieses Mal nur von der Bank.

So geht‘s weiter: Belgien ist Gruppensieger und trifft nun im Achtelfinale am Sonntag, 27. Juni, um 18 Uhr auf den besten Drittplatzierten der Gruppe A, D, E oder F. Die Finnen hingegen müssen noch zittern.

Gruppe B: Russland – Dänemark 1:4 (0:1)

So lief das Spiel: Danish Dynamite! Die Dänen rund um BVB-Profi Thomas Delaney haben es geschafft. Durch die belgische Schützenhilfe und den 4:1-Kantersieg gegen Russland sicherte sich Dänemark den Einzug ins Achtelfinale der EM 2020. Delaney war bis kurz vor Abpfiff im Einsatz. Die Tore erzielten Mikkel Damsgaard (38.), Yussuf Poulsen (59.), Andreas Christensen (80.) und Joakim Maehle (82.). „Wir haben eine unglaubliche Unterstützung erfahren von den Fans. Ich kann das kaum in Worte fassen. Das ist einfach wunderbar“, sagte Torschütze Christensen nach der Partie in der ARD. Für Aufregung sorgte lediglich der strittige Elfmeter für Russland in der 70. Minute, den Artyom Dzyuba zum zwischenzeitlichen 1:2 verwandelte.

So geht‘s weiter: Dänemark feiert. Am Samstag, 26. Juni, geht es um 18 Uhr im Achtelfinale gegen Wales.

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