DFB-Team: BVB-Profi Julian Brandt angeschlagen – Ausfall droht

Deutsche Nationalmannschaft

BVB-Profi Julian Brandt ist angeschlagen, das bestätigt DFB-Trainer Joachim Löw. Der Offensivallrounder von Borussia Dortmund droht sogar für das kommende Spiel auszufallen.

Dortmund

, 13.11.2020, 15:26 Uhr / Lesedauer: 2 min
BVB-Nationalspieler Julian Brandt ist angeschlagen.

BVB-Nationalspieler Julian Brandt ist angeschlagen. © picture alliance/dpa

BVB-Profi Julian Brandt, der von Bundestrainer Joachim Löw nach dem 1:0-Testspielsieg der Nationalmannschaft gegen Tschechien gesondert in die Pflicht genommen wurde, droht für das Nations-League-Duell mit der Ukraine (Samstag, 20.45 Uhr) auszufallen. Das erklärte DFB-Coach Löw in einer Pressekonferenz – und äußerte sich außerdem zu BVB-Verteidiger Nico Schulz und der Situation im zentralen Mittelfeld, dem liebsten Feldbereich von Mahmoud Dahoud.

BVB-Profi Julian Brandt angeschlagen: „muskuläre Probleme“

Nein, so der Bundestrainer, größere körperliche Schwierigkeiten gebe es nicht – nur BVB-Profi Brandt, zuletzt gegen Tschechien über 90 Minuten im Einsatz, „hat ein bisschen muskuläre Probleme“. Der 24-Jährige von Borussia Dortmund ist demnach fraglich, war aber wohl ohnehin nicht für die Startaufstellung vorgesehen.

Aktuell präsentiert sich dessen Konkurrenz schlicht und ergreifend agiler und torgefährlicher. Als da wären: Serge Gnabry, Timo Werner und Leroy Sane. Diese Offensiven stehen derzeit klar und deutlich vor Dortmunds Brandt, dem Löw nach der Tschechien-Partie mit auf den Weg gab: „Er muss noch die nächste Hürde überspringen“ und „den nächsten Schritt“ machen.

DFB-Team: Einsatz von BVB-Profi Brandt fraglich – Chance für Dahoud?

„Julian hat so viel Können“, sagte der Bundestrainer. „Aber an der Konstanz muss er arbeiten. Er ist ein bisschen schwankend in den Leistungen.“ Eine Einschätzung, die der öffentlichen Bewertung von Mahmoud Dahoud zumindest ähnlich ist. Dem Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund haftete dieses Urteil lange Zeit an, ganz abgeschüttelt hat er es wohl noch nicht, doch er scheint auf einem guten Weg. Zumindest im Verein.

Für die Nationalmannschaft ist er inzwischen zweifach aufgetreten, kam gegen Tschechien ab Minute 46 zum Einsatz. Wirklich ins Spiel fand der 24-Jährige allerdings nicht, hatte nicht den Einfluss und die Wirkungskraft von Ilkay Gündogan, für den er eingewechselt wurde.

Löw lobt Gündogan – BVB-Profi Dahoud hat das Nachsehen

Dem heutigen Profi von Manchester City und früheren Borussen spendierte Löw am Freitag ein Sonderlob: „Ilkay hat unserem Spiel gegen Tschechien enorm gutgetan.“ Er sei für das Duell mit der Ukrainer „logischerweise auch gesetzt“. Daneben wird er wohl Gladbachs Florian Neuhaus positionieren, der „hat uns allen in den zwei Spielen überzeugen können, ihm gehört die Zukunft“, sprach Löw. Mahmoud Dahoud ist also erst einmal außen vor. Wie auch Nico Schulz.

Der Linksverteidiger von Borussia Dortmund wurde von Löw vorzeitig nach Hause geschickt nach der Testpartie gegen Tschechien. Für die Pflichtauftritte vertraut der oberste Fußballlehrer Deutschlands auf andere Spieler, hat den Dortmunder Profi laut eigener Auskunft allerdings nicht abgeschrieben.

„Ich habe gestern nochmal mit Nico Schulz persönlich gesprochen“, sagte Löw. „Ich weiß, welche Probleme er über die letzten Monate mit sich rumgeschleppt hat, was Verletzungen angeht. Er weiß, dass ich von ihm als Spieler enorm viel halte. In Dortmund kehrt die Zeit der Rotation jetzt auch vermehrt ein. Wenn er gut trainiert, wird er künftig vermehrt zu Einsätzen kommen und zu alter Form zurückfinden.“

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